Stroh-Silagen für Biogasanlagen geeignet

Gaserträge lassen sich durch Co-Silierung von Stroh mit Zuckerrüben auf das Niveau von Maissilage steigern. Stroh fällt als landwirtschaftliches Koppelprodukt in großen Mengen an. Dieses kann energetisch genutzt werden, ohne die Humusbilanzen der landwirtschaftlichen Flächen und den Bedarf an Einstreu zu beeinträchtigen.

Stroh – z. B. von Weizen oder Mais - lässt sich durch Silierung so aufschließen, dass es in Biogasanlagen zügig vergoren werden kann. Als Co-Substrat vereinfacht es zudem die Silierung von Zuckerrüben und anderen energiereichen Rohstoffen mit hohen Wasseranteilen. Die Gaserträge solcher Mischsilagen reichen an Silomais heran.

Getreidestroh fällt als landwirtschaftliches Koppelprodukt in großen Mengen an. Dieses kann energetisch genutzt werden, ohne die Humusbilanzen der landwirtschaftlichen Flächen und den Bedarf an Einstreu zu beeinträchtigen. Um Stroh für Biogasanlagen verwenden zu können, ist normalerweise ein Aufschlussverfahren notwendig. Es zeigt sich jedoch, dass Stroh ein guter Mischungspartner mit Rohstoffen mit niedrigen Trockensubstanz-Gehalten ist, dabei deren Lagerverluste minimiert und ein Voraufschluss stattfindet. Silagen, die etwa zur Hälfte aus Maisstroh und aus Zuckerrübenschnitzeln bestanden, erreichten bei den Gaserträgen etwa das Niveau von Silomais.

Quelle:
FNR, BioG

Veröffentlicht am 23.09.2019