Mikro-Biogasaufbereitungsanlagen

Auch in Deutschland stellt man sich die Frage, was nach Ablauf der Ökostromvergütung mit den bestehenden Anlagen gemacht werden kann. Eine Möglichkeit ist die Biomethanproduktion.

Aber unter welchen Rahmenbedingungen ist die Aufbereitung von Biogas sinnvoll? Dieser Frage gingen Expertinnen und Experten im Zuge des Projekts „eMikroBGAA“ nach. Lesen Sie hier eine kurze Zusammenfassung.

Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), die Deutsche Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH (DBFZ) und die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH beschäftigten sich mit der Frage, inwieweit es Sinn macht, bestehende Biogasanlagen Richtung Biomethaneinspeisung weiter zu entwickeln. Denn auch in Deutschland steigt die Anzahl jener Biogasanlagen, bei denen der 20-jährige Ökostromeinspeisevertrag ausläuft. Wie auch in Österreich stellt die Biomethaneinspeisung ein mögliches Geschäftsmodell dar.

Das Forschungsprojekt „Effiziente Mikro-Biogasaufbereitungsanlagen“ (eMikroBGAA) ging folgenden Fragen nach:

  • Welche Rahmenbedingungen braucht die Aufbereitung insbesondere kleinerer Biogasproduktionsmengen
  • Welches Potenzial weisen diese Anlagen auf
  • Für welche Biogasanlagen kommt eine Umstellung von Stromeinspeisung auf Biomethaneinspeisung in Frage.

Quelle: FNR

Veröffentlicht am 03.06.2019