Heimschnelltests zur Entdeckung von Hemmstoffen und Mykotoxinen

Nicht nur in der Pandemiebekämpfung, auch in der Biogasindustrie machen Heimschnelltests aktuell von sich reden.

Da sich Hemmungen der Biologie in der Praxis vielfach langsam entwickeln, bleiben diese leider meistens unerkannt. Erst bei gröberen und vor allem abrupten Prozessstörungen werden diese offensichtlich. Der Nachweis von Hemmungen erfolgte bisher durch Einsenden von Proben in spezialisierte Untersuchungslabore. Dies kostet vor allem Zeit und Geld. Abhilfe sollen hier nur zwei kürzlich entwickelte Heimschnelltests schaffen.

Mit dem Hemmquicktest sollen in Zukunft Prozesshemmungen durch Natriumchlorid, Harnstoff und Kupfersulfat rasch nachgewiesen werden können.

Mit dem System „mycontrol“, welches als praktisches Handmessgerät erhältlich ist, können Fermenterinhalte und Silagen auf Schimmelpilzgifte (sog. Mykotoxine) getestet werden. Damit können Hemmungen innerhalb von drei Tagen zuverlässig angezeigt werden, wodurch sich negative Einflüsse auf die Biogasmenge und -qualität rasch erkennen lassen.

Veröffentlicht am 26.05.2021