Studie: Einfluss des Potentials von Biomethan und Wasserstoff auf die europaweite Gas- Infrastruktur

Mit einem Beitrag von 22 % zur europäischen Energieversorgung inkl. der Versorgung der energieintensiven Industrien zählt Gas derzeit zu einer tragenden Säule der Energieversorgung in der EU.

Ermöglicht wird dies durch ein 200 000 km langes Fernleitungs-, 2 Mio. km langes Verteilnetz sowie entsprechender saisonaler Energiespeicher für Gas. Die Studie im Auftrag der EU untersucht die technischen Potenziale. Je nach untersuchtem Szenario können Biomethan (bereits ohne Einbeziehung von Holzgas) zwischen 400 und  1 400 TWh und erneuerbarer Wasserstoff zwischen 400 und 2 100 TWh zur künftigen klimaneutralen Energieversorgung via Gasnetz beitragen. Bei einer zugrunde gelegten Verbrauchsminderung von deutlich mehr als 20 % bis 2030 und ca. 50 % bis 2050 könnte dadurch die Energieversorgung bis 2050 mittels Gasnetz gänzlich grün werden. Details finden Sie in der Studie „Impact of the use of the biomethane and hydrogen potential on trans-European infrastructure”.

Veröffentlicht am 09.09.2020