Abtötung von invasiven Pflanzen durch die Vergärung

Invasive Pflanzenarten sind mittlerweile zu einem großen Problem der Betreuung von Begleitflächen, Parks und auch Vorgärten geworden. Vergärung ist eine sinnvolle Strategie zur Bekämpfung der Ausbreitung  aller Pflanzenteile, wie eine kürzlich erschienene Studie aus der Schweiz belegt.

Gerade der Japanknöterich entwickelt sich mehr und mehr zu einer lästigen invasiven Pflanze und stellt das Fachpersonal zur Pflege von Begleitflächen etc. vor enorme Herausforderungen. Laut einer Studie des Schweizer Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL eignet sich sowohl Vergärung  als auch Kompostierung dazu, die Ausbreitungswege dieser Pflanzen zu unterbrechen.  Mandeln von Erdmandelgras und Rhizome von Japanknöterich werden insbesondere in der Vergärung nach spätestens drei Wochen restlos abgetötet. Voraussetzung für eine effektive Vermeidung einer weiteren Ausbreitung ist die fachgerechte Trennung von frischem Grüngut und Fertigprodukten. Die Details der Untersuchungen finden Sie hier.

Veröffentlicht am 16.07.2018