Energiemanagement

Mit dem Einsatz eines Energiemanagements, z.B. nach der internationalen Norm ISO 50001, kann das Unternehmen sein Energiepotenzial voll ausschöpfen.

Die wesentlichen Ziele der Norm ISO 50001 sind die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduktion des Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen.

Die Norm unterliegt keiner Zertifizierungspflicht. Die Zertifizierung bekommt jedoch durch die neue EU Energieeffizienzrichtlinie und die daraus abgeleiteten nationalen Effizienzgesetze eine größere Bedeutung.

Erfahrungen mit der Einführung von Energiemanagement in Betriebe und Organisationen zeigen, dass bereits durch den Einführungsprozess Energieeinsparungen von bis zu 10 % ausgelöst werden. Und diese ohne viel Geld „in die Hand nehmen zu müssen“, da durch die strukturierte Herangehensweise zur Analyse des gesamten Energieeinsatzes viele Verschwendungen aufgedeckt werden. Diese können oft schon durch einfache organisatorische und regelungstechnische Maßnahmen behoben werden.

Die Gesamtverantwortung für das Energiemanagementsystem ist bei der Geschäftsführung angesiedelt. Damit wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung wirklich hinter der Einführung des Systems steht und auch die erforderlichen Ressourcen freigibt.

In der „klimaaktiv Grundschulung“ werden die Grundlagen der ISO 50001 erläutert und nützliche Tools zur Einführung des Systems vorgestellt.

Auf der Energymanagement-Website finden die Betriebe ein E-Learningsystem zur Einführung von Energiemanagement und den Zugang zum Benchmarking.

Bisher sind in Österreich rund 20 Betriebe und eine Gemeinde nach ISO 50001 zertifiziert. Viele Betriebe haben bereits den Vorteil eines systematischen Ansatzes zur Erhöhung der Energieeffizienz erkannt und haben die Grundlagen des Energiemanagements eingeführt.


Nutzen Sie die Angebote der klimaaktiv Partner und lassen Sie sich bei der Einführung von Energiemanagement und bei der Bewertung ihrer energetischen Situation begleiten.
Es zahlt sich aus.

Veröffentlicht am 19.12.2017