Energie- und Produktionsmanagement

Wie können Daten aus dem Produktionsmanagement zur Steigerung der Energieeffizienz sinnvoll genutzt werden?

Dieser Frage ging das klimaaktiv energieeffiziente betriebe Programm im Jahr 2018 nach. Die Informationen wurden durch die Befragung von Produktionsbetrieben und Software­herstellern zusammengestellt und durch Literatur- und Webrecherchen ergänzt.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfassung von Daten ist die Transparenz. Damit sind die größten Verbraucher und der zeitliche Verlauf des Energieverbrauchs bekannt.
Außerdem können durch den Vergleich von Benchmarks derselben Maschine oder von Benchmarks baugleicher Maschinen mit ähnlichem Produktionsprogramm über die Zeit Fehler frühzeitig erkannt und Effizienzmaßnahmen abgeleitet werden.

Die Darstellung und Analyse dieser Informationen können mittlerweile ortsunabhängig erfolgen. Neben einer Darstellung auf Maschinenebene und/oder in der Leitzentrale sind auch mobile Anzeigen am Smartphone oder Tablet möglich.

Anschließend sollten die spezifischen Energieverbräuche je nach Prozessschritt und Produktart erhoben werden, um z.B. den erwarteten Energieverbrauch je nach Produktionsprogramm festlegen und mit Durchschnittswerten vergleichen zu können. Dazu sind Material-, Produkt- und Qualitätsdaten erforderlich, die in sogenannten „Manufacturing Execution Systems“ bereits hinterlegt sind.

Das diesem Artikel angefügte Dokument geht u.a. auf folgende Punkte ein:

  • Status Quo bei der Energiedatenerfassung
  • Kennzahlen in der Produktionsplanung und deren Energierelevanz
  • Energierelevante Daten aus der Automatisierungspyramide
  • Tipps von Anwendern und Softwareherstellern für die Installation und Verwendung von Datenerfassungssystemen

Kontakt:

konstantin.kulterer@energyagency.at

 

Veröffentlicht am 20.02.2019