ecotechnology austria: Österreich wirkt aktiv an der Energiezukunft Europas mit - Neuauflage des MUT - Masterplan Umwelttechnologie

Bei der ecotech 2016 wurde der Auftakt zur MUT-Strategie-Diskussion für das nächste Jahr (10 Jahre MUT) gegeben. Bei der ecotech 2017 am 9. November war dieser seither laufende Prozess der Fortschreibung des MUT das zentrale Thema dieser Fachververanstaltung.

MUT - Masterplan Umwelttechnologie


Die Grundidee des 2007 abgeschlossenen Masterplans Umwelttechnologie (MUT) ist es, die positive Entwicklung der Umwelttechnikbranche durch einen Schulterschluss zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der Wissenschaft noch mehr zu stärken. Damals wurden die operativen und strategischen Ziele festgelegt und thematische Arbeitskreise (Abfall, Energie, Luft und Wasser) sowie ein Querschnittsarbeitkreis gebildet. Im Rahmen dieser Arbeitkreise haben über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung an der Entwicklung des MUT mitgewirkt. Mit dem MUT – Masterplan Umwelttechnologie gelang es, eine mittelfristige Orientierungshilfe im Bereich der Umwelttechnologie zu schaffen, um bestehende Chancen im Sinne von Wirtschaft und Umwelt besser nutzen können.
Die Fortschreibung dieses Plans, MUT 2018, soll auf diesen Ergebnissen aufbauend, in den Handlungsfeldern Marktdurchdringung national und global, Stärkung von Innovation und Digitalisierung sowie Qualifizierung, Bildung, Arbeitsmarkt, Unternehmensgründung und -finanzierung ein Maßnahmen-Set definieren, das die Spitzenposition  Österreichs bei Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen sichern und weiter ausbauen soll. Dieser Prozess wurde bei der envietech 2016 angestossen und bildet den Schwerpunkt der am 9. November stattfindenden envietech 2017, wo neue Maßnahmenvorschläge und Handlungsansätze zur Fortschreibung des MUT vorgestellt und diese mit den TeilnehmerInnen der Fachveranstaltung diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.

"Green Technology made in Austria"


Österreichische Unternehmen haben in den Bereichen Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft im Jahr 2015 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erzielt und 27.500 Personen beschäftigt. Durch die Anwendung dieser innovativen Technologien in Österreich wurden über 56,5 Terawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt und klimaschädliche Emissionen im Umfang von 12,4 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.
Es wird alles daran gesetzt, um im Einklang mit den europäischen Zielen im Jahr 2020 auf 34 Prozent Erneuerbare im nationalen Energiemix zu kommen. Die Bilanz für 2014 mit 33 Prozent erneuerbarer Energie zeigt, dass Österreich auf dem richtigen Weg ist. Neue Technologien für erneuerbare Energieträger bringen Österreich aber nicht nur seinen Klimaschutzzielen näher. Je mehr Energie in Österreich aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt wird, desto weniger ist man von Importen abhängig.

Informieren Sie sich über die Leistungsfähigkeit österreichischer Umwelttechnologien und über österreichische Produkt- und Systemlösungen aus dem Abfall-, Energie-, Luft-, Wasser-/Abwasser-, Lärm-, Bau-und Bodenbereich im österreichischen Umwelt- und Energietechnologiekatalog. Mit der Onlinedatenbank: www.ecotechnology.at setzen das BMLFUW und seine Partner einen weiteren Meilenstein in Richtung breiterer Bekanntmachung der österreichischen Umwelt- und Energietechnologien im In- und Ausland. Um das komplexe Angebot für potenzielle Auftraggeber und/oder Kunden und Partner möglichst übersichtlich und effizient  verfügbar zu machen, werden in diesem Projekt die bestehenden Datenbanken der Projektpartner virtuell zusammengeführt.

 

Veröffentlicht am 11.11.2017

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