K3-Preis für Klimakommunikation - Die Nominierten

23 Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind für den K3-Preis für Klimakommunikation nominiert. Der mit 15.000 Euro dotierte K3-Preis zeichnet Initiativen aus, die neue Wege gehen, um Menschen für Klimaschutz zu motivieren und zu aktivieren. Der erstmalig verliehene Preis wird in den Kategorien Bürgerschaftliche Projekte, Wissenschaftskommunikation und Klimajournalismus vergeben.

Mehr als 150 Initiativen und Projekte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg haben sich für den K3-Preis beworben. Die von der Jury ausgewählten 23 Projekte stehen nunmehr auf der Shortlist derjenigen Bewerbungen, aus denen die endgültigen Preisträger ausgewählt werden.

Zu den für die Shortlist nominierten Bewerbungen zählen:

… in der Kategorie Bürger:innen-Preis der KLIMA ARENA (Klimastiftung für Bürger) für Kommunikationsformate aus Alltag und Arbeitswelt, Kommune, Gemeinde und Nachbarschaft:

  • das Projekt „Unser 2035“ von Parents for Future Dresden, das die Klimakrise zu einem Alltagsgespräch zwischen Großeltern und Enkeln machen will
  • das Graswurzelprojekt „Gemeinde N“ kirchlicher Umweltaktiver in Ostdeutschland, das Menschen ins Handeln bringen will und dabei auf die Nachfragemacht der Kirche als zweitgrößte Konsumentin in Deutschland setzt
  • das Projekt “Wir Stimmen Zusammen”, das junge Menschen dazu motivieren will, ihre Großeltern zu überzeugen, bei der Bundestagswahl 2021 im Sinne des Klimaschutzes zu wählen
  • der Oberösterreichische Energiesparverband mit seinem Projekt „AdieuÖl“, das zeigt, dass man eine ganze Region für transformatives Handeln begeistern kann
  • der  Schweizer Verein Klimaspuren, der mit seiner Initiative „Klimaspuren auf ebenso einfache wie eindrückliche Weise zeigt, wie man Menschen ganz einfach mitnehmen kann, sich mit Klimawandel,  Klimaschutz und Klimaanpassung auseinanderzusetzen
  • der Klimapakt Flensburg mit seinem Projekt „Frische Brötchen, frische Luft!“, das zeigt, wie man mit Lust und Kreativität Menschen für klimaverträgliche Alltagsroutinen begeistern kann
  • das Projekt „Bonn4Future – wir fürs Klima“, das eine ganze Stadtgesellschaft für Klimaschutz aktivieren will und dabei der Maxime folgt: „Es war ein guter Prozess und er hat wirklich etwas gebracht“
  • Christian Gutsche mit seinem "Klimacoaching", weil die augenzwinkernde Aussage "Ich helfe Ökos weniger zu nerven!" tatsächlich einen Punkt trifft.

… beim von klimaaktiv gestifteten Eunice-Foote-Preis für Klimakommunikation für Klimakommunikationsformate aus Wissenschaft und Forschung:

  • die Public Climate School von Students for Future Bochum, die zeigt, wie digitale, interaktive und zielgruppengerechte Klimabildung mit aktivierendem Praxisbezug aussehen kann
  • das  Programm Climate@Home von Scientists for Future Stuttgart, mit dem man sich Klimaexpert:innen aufs Wohnzimmersofa holen kann, um ganz entspannt dem Klimawandel auf den Grund gehen zu können
  • das Projekt klima:fit mit dem die Umweltorganisation WWF und der Helmholtz Verbund für regionale Klimaänderung (REKLIM) die flächendeckende Präsenz der Volkshochschulen nutzen, um Bürger:innen fitzumachen für die Klimadebatte
  • das Projekt „Klimafitter Wald“ der österreichischen Bundesforschungszentrums für Wald, das unter anderem mit der Youtube-Serie „Günther hat einen Wald geerbt“ den Weg für einen klimaverträglichen Waldumbau ebnet
  • das Zürich-Basel Plant Science Centre, das mit seinem „Klimagarten 2085“ höchst anschaulich simuliert, was mit Pflanzen in einer 3°- und einer 6,5°-Welt passiert
  • der Wissenschaftsblog „klimakommunikation.at“ wegen seiner Pionierleistungen beim Mainstreaming des immer wichtiger werdenden Themas Klimakommunikation
  • die Plattform „Grüner Journalismus“, weil sie Klima- und Nachhaltigkeitsthemen in die wissenschaftliche Ausbildung von Nachwuchsjournalist:innen integriert – und weil er Klimaforschung und Journalismus zusammenbringt

… beim K3-Preis für Klimakommunikation in der Kategorie Klimajournalismus:

  • der Klimahub der Berliner Tageszeitung „taz“ auf Instagram, weil die Redaktion beweist, wie ein Social Media-Format fundierte und umfassende Klimaberichterstattung leisten kann
  • das wöchentliche TV-Magazin „Klimaheldinnen“ des österreichischen Fernsehkanals ProsiebenSat1 Puls4, das dem Engagement gegen die Klimakrise ein menschliches Antlitz gibt
  • die in Wien erscheinende Zeitschrift „Falter“, die mit ihrem neu etablierten Ressort „Natur“ Menschen jenseits der Klima-Blase anspricht – und den Blick öffnet für die Doppelkrise von Klimawandel und Biodiversitätsverlust
  • das Instagram-Projekt @nachhaltig.kritisch, weil es mit einer klaren journalistischen Ausrichtung und gut wiedererkennbaren Formaten ein überzeugendes Beispiel von User-Orientierung bildet.
  • der SZ-Klimamonitor, weil er die Klimaberichterstattung der Süddeutschen Zeitung nicht nur übersichtlich bündelt, sondern mit aufwendigen Visualisierungen sinnvoll ergänzt
  • die Arbeit des Netzwerks Weitblick e.V., das mit Beharrlichkeit und Substanz dazu beiträgt, dass sich Redaktionen jeglicher Art fundiert der Klimaberichterstattung stellen
  • die österreichische Tageszeitung „Der Standard“, die mit ihrem Newsletter „KlimaKlartext“ sowie den Blogs „AllesGut?“ und „Klima in Bewegung“ eine hochgradig intelligente Auseinandersetzung mit der Klimakrise bietet

Der Jury für den K3-Preis gehören renommierte Fachleute zu Klimawandel und Klimakommunikation an. Zu Ihnen zählen der Wissenschaftskabarettist und Kommunikationsforscher Helmuth Jungwirth, der Klimaforscher Mojib Latif, die Dokumentarfilmerin und Festivalleiterin Anna Ramskogler-Witt, die Moderatorin und Produzentin Shary Reeves und die Journalistin Sara Schurmann.

Vergeben wird der Preis neben klimaaktiv von klimafakten.de, dem Deutschen Klimakonsortium (DKK), dem Climate Change Centre Austria (CCCA), der KLIMA ARENA der Klimastiftung für Bürger, dem National Climate for Climate Services (NCCS) Schweiz sowie von ProClim bei der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften.

Veröffentlicht am 27.08.2021

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