Rückblick: Lüftungsanlagen in der Praxis

Welche Systeme lassen sich wirtschaftlich planen, einbauen und betreiben? Am 6. Dezember 2017 konnten sich in St. Pölten 27 TeilnehmerInnen über Lüftungsanlagen und ihren wirtschaftlichen Betrieb in der Praxis erkundigen.

Auf Einladung der Energie- und Umweltagentur NÖ und des klimaaktiv Programms „Bauen und Sanieren“ gingen der Lüftungsexperte DI Andreas Greml und 27 TeilnehmerInnen aus dem Baugewerbe der Frage nach der optimalen Lüftungsanlage nach.

Zentrale Systeme am Dach haben niedrigste Lebenszykluskosten

In punkto Lebenszykluskosten hat die zentrale Komfortlüftung im Neubau die Nase vorn. Hervorgehoben wurden außerdem die Vorteile einer Installation der Lüftungszentrale am Dach im Vergleich zu einer Unterbringung im Keller. Die Kostenvorteile ergeben sich dabei vor allem aus den nicht vorhandenen Raumkosten sowie einfacherer Brandsicherung und  Leitungsführung.

Auch in punkto Behaglichkeit schneiden zentrale Komfortlüftungen am besten ab. Bei Einzelraumlüftungen fällt die Schallemission und bei Abluftanlagen kalte nachströmende Luft negativ ins Gewicht.

Neue ISO-Filternorm

Die neue ISO-Filternorm 16890 hat weltweite Gültigkeit und setzt die Prüfergebnisse in direkten Zusammenhang mit der Leistung in Hinblick auf PM1, PM2.5 und PM10. Dabei muss ein Mindestwirkungsgrad von 50 Prozent erreicht werden um in die Klassifizierungen ePM1 und ePM2.5 aufgenommen zu werden. Die regelmäßige Wartung der Anlage und im Speziellen der Filtertausch ist für einen energieeffizienten Betrieb von großer Bedeutung. Ein in der Anschaffung teurer Filter kann sich über niedrigere Stromkosten innerhalb weniger Monate rechnen.

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Veröffentlicht am 02.01.2018