Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zum sechsten Mal ausgelobt

Bewertet werden architektonische Qualität und die Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Zusätzlich zu Staatspreisen in den Kategorien Sanierung und Neubau kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung vergeben. Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung wird im Sinne der Klima- und Energiestrategie #mission2030 vorausgesetzt. Die Einreichfrist endete am 24. April 2019.

Die Klima- und Energiestrategie #mission2030 der Bundesregierung setzt klare Ziele, um den Weg in eine positive Klimazukunft zu ebnen. In diesem Kontext lobt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) 2019 zum sechsten Mal den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus.

Das große Echo, die rege Beteiligung und die Dichte an Vorzeigebauten beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in den Jahren 2006, 2010, 2012, 2014 und 2017 zeigten jedes Mal die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich des innovativen und nachhaltigen Bauens.

Einreichfähig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten, die zwischen Jänner 2016 und April 2019 errichtet oder saniert wurden. Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung wird im Sinne der Klima- und Energiestrategie #mission2030 vorausgesetzt.

Zusätzlich zu Staatspreisen in den Kategorien Sanierung und Neubau kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung vergeben: der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von Gebäuden mit ihrer Umgebung, in Bezug auf Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamem Bodenverbrauch, sowohl im städtischen als auch im ländlichen Umfeld. Dieser Sonderpreis richtet sich besonders an Städte und Gemeinden.

Die Einreichphase endete am 24. April 2019. Der Juryprozess ist gestartet. Die Nominierten werden im laufe des Juli bekannt gegeben. Die Staatspreise werden im Herbst 2019 im Rahmen einer feierlichen Gala von der Bundesministerin Elisabeth Köstinger verliehen.

Auslober

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird vom BMNT im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv und als Beitrag zur Umsetzung der #mission2030 ausgeschrieben.

Als Juryvorsitzender wurde Professor Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz bestellt.

Die Abwicklung des Staatspreises obliegt der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), die auch als Einreichstelle fungiert. Fachliche Unterstützung liefern die Kunstuniversität Linz und die pulswerk GmbH, ein Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.

Zeitplan

  • Ausschreibungsstart: 25.02.2019
  • Einreichungen bis spätestens 24.04.2019, 12:00 Mittags
  • Jurysitzungen im Mai und Juli 2019
  • Staatspreisverleihung Herbst 2019

Staatspreisverleihung

Die Verleihung der Staatspreise Architektur und Nachhaltigkeit und die Auszeichnung der nominierten Projekte erfolgt durch Bundesministerin Elisabeth Köstinger im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Herbst 2019 in Wien.

Preisgelder sind nicht vorgesehen. Alle Nominierten erhalten eine Urkunde, die Staatspreisträgerinnen und -träger auch eine Plakette zur Anbringung am ausgezeichneten Gebäude.

Die Auszeichnungen und Nominierungen werden außerdem in einer eigenen Publikation, in einschlägigen Fachjournalen und auf den klimaaktiv Webseiten präsentiert.

Veröffentlicht am 21.02.2019