Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zum siebten Mal ausgelobt

Gesucht werden Beispiele einer umfassend klimaverträglichen und zukunfts­orientierten Baukultur, die Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden und Ressourcenverbrauch im städtischen und ländlichen Umfeld berücksichtigt.

Mit dem Ziel der Klimaneutralität 2040 gibt die österreichische Bundesregierung den Weg in eine positive Klimazukunft vor. In diesem Kontext lobt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) 2021 zum siebten Mal den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus.

Das große Echo, die rege Beteiligung und die Dichte an Vorzeigebauten beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in den Jahren 2006, 2010, 2012, 2014, 2017 und 2019 zeigten jedes Mal die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich des innovativen und nachhaltigen Bauens.

Einreichfähig sind Bauten in Österreich, die zwischen Jänner 2018 und Mai 2021 errichtet oder saniert wurden. Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Eine fossilfreie Wärme- und Energieversorgung der eingereichten Neubauten und Sanierungen wird im Sinne der Klimaneutralität 2040 vorausgesetzt

 

Der Staatspreis wird für Gebäude in den Kategorien Sanierung und Neubau und gesamthaft für Siedlungen und Quartiere vergeben. Gesucht werden Beispiele einer umfassend klimaverträglichen und zukunftsorientierten Baukultur, die Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden- und Ressourcenverbrauch im städtischen und ländlichen Umfeld berücksichtigt. Die Kategorie für Siedlungen und Quartiere legt dabei den Fokus auf die Vernetzung mehrerer Gebäude im Sinne der oben angeführten Qualitäten.

Die Einreichphase endete am 31. Mai 2021. Die Nominierten werden im Laufe des Oktober bekannt gegeben. Die Verleihung der Staatspreise Architektur und Nachhaltigkeit und die Auszeichnung der nominierten Projekte erfolgt durch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung Anfang 2022 in Wien.

Auslober

Auslober ist das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv.

Als Vorsitzende der Jury wurde Katharina Bayer von einszueins architektur bestellt.

Die Abwicklung obliegt der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), unterstützt durch die pulswerk GmbH.

Zeitplan

  • Ausschreibungsstart: 12.04.2021
  • Einreichungen bis spätestens 31. Mai 2021, 12:00 Mittags
  • Jurysitzungen im Mai und September 2021
  • Staatspreisverleihung Frühjahr 2022

Staatspreisverleihung

Die Verleihung der Staatspreise Architektur und Nachhaltigkeit und die Auszeichnung der nominierten Projekte erfolgt durch Bundesministerin Leonore Gewessler im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Frühjahr 2022 in Wien.

Preisgelder sind nicht vorgesehen. Alle Nominierten erhalten eine Urkunde, die Staatspreisträgerinnen und -träger auch eine Plakette zur Anbringung am ausgezeichneten Gebäude.

Die Auszeichnungen und Nominierungen werden außerdem in einer eigenen Publikation, in einschlägigen Fachjournalen und auf den klimaaktiv Webseiten präsentiert.

Veröffentlicht am 24.02.2021

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