Bewertungsvoraussetzungen und Kategorien

Welche Objekte können eingereicht werden?

Eingereicht werden können Projekte, die zwischen Jänner 2016 und April 2019 fertiggestellt wurden.

Zulässig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten in den Kategorien Sanierung und Neubau. Angesichts der Herausforderung und Verantwortung für einen zukunftsfähigen Gebäudebestand wird beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019 ein besonderes Augenmerk auf die Sanierung gelegt.

Zusätzlich zu den Kategorien Sanierung und Neubau kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung vergeben: der Schwerpunkt liegt hier auf der Vernetzung von Gebäuden mit ihrer Umgebung, in Bezug auf Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamem Bodenverbrauch, sowohl im städtischen als auch im ländlichen Umfeld.

#mission2030

Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung der eingereichten Neubauten und Sanierungen wird im Sinne des Klimaschutzes vorausgesetzt. Im Neubau wird begrüßt, wenn in der Gesamtbilanz aus Energieerzeugung und Energieverbrauch inklusive Betriebsstrom CO2-neutrale Gebäude eingereicht werden. Darüber hinaus ist auch die Verwendung nachhaltiger Materialien von Bedeutung.

Wer kann einreichen?

Um den Staatspreis können sich die Errichter/innen (Bauherr/innen, Bauträger/innen, Developer/innen), Betreiber/innen sowie die verantwortlichen Architekt/innen und energietechnischen Planer/innen bzw. Konsulent/innen des jeweils eingereichten Bauwerkes in gegenseitiger Absprache bewerben.

Dabei muss der Hauptbürositz zumindest eines wesentlichen Planungsbeteiligten in Österreich sein. Wesentliche Planungsbeteiligte im Sinne dieses Staatspreises sind die verantwortlichen Architekt/innen und energietechnische Fachplaner/innen bzw. Konsulent/innen.

Staatspreiskategorien

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird in folgenden Kategorien vergeben:

  • Neubau
  • Sanierung
  • Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung

Zulässig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten.

Bewertungskriterien

Die Bewertung der Objekte stützt sich auf zwei Säulen, einerseits die architektonische Qualität und andererseits die Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit.

Bewertungsschwerpunkte

  • Architektonische Qualität
  • Standort, Verdichtung
  • Städtebau, Infrastrukturanbindung
  • Energietechnische Qualität und Nachhaltigkeit
  • Soziale Qualität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Prozessqualität in Planung, Ausführung und Betrieb

In einem mehrstufigen Verfahren werden die eingereichten Projekte von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet.

Architektonische Qualität

Die architektonische Qualität, bei der Leitidee, städtebauliche Situation, Fassadenbild, Bauweise, Innenausbau, Gemeinschaftseinrichtungen etc. beurteilt werden, wird in allen Stufen des Bewertungsprozesses geprüft werden.

Von Vorteil ist hier eine klare, übersichtliche Präsentation des Projektes auf den geforderten A1 Blättern mit kurzer Projektbeschreibung und Angabe der wichtigsten Daten.

Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit

Diese Qualität (Energiekennzahlen, Energiesystem und Energiequellen, Ressourceneffizienz, etc.) wird anhand der Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards beurteilt. Der klimaaktiv Gebäudestandard hat sich als Bewertungsinstrument für Gebäude bestens bewährt.
Kriterienkataloge stehen für Wohngebäude, Büro- und andere Dienstleistungsgebäude jeweils für Neubau und Sanierung (auch für denkmalgeschützte Gebäude) zur Verfügung. Im Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung orientiert sich die Bewertung der Nachhaltigkeit am neu entwickelten klimaaktiv Kriterienkatalog für Siedlungen und Quartiere.

Downloads zu den Gebäudestandards

Für die Darstellung der Nachhaltigkeit ist ausschließlich das Online-Einreichformular zu verwenden.

Veröffentlicht am 21.02.2019