klimaaktiv News 30. April 2014
 

Holen Sie sich Anregungen aus aktuellen Best-Practice-Beispielen für Ihr nächstes Effizienzprojekt und zeigen Sie uns Ihre Ideen und Umsetzungsmaßnahmen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr klimaaktiv Managementteam

Aktuelles


© ABRG Asamer-Becker Recycling GmbH

Projekteinreichung - Effiziente Betriebe gesucht!

Betriebe, die bereits Effizienzmaßnahmen umgesetzt haben, können diese bis 15. September 2014 online einreichen. Die besten Projekte werden ausgewählt und im Rahmen einer Veranstaltung prämiert.

 

Vielleicht möchten Sie Ihr Engagement in Sachen Klimaschutz durch die Nutzung des klimaaktiv Projektpartnerlogos untermauern? Wenn Sie schon einmal ein Projekt einge­reicht haben, senden Sie eine weitere umgesetzte Effizienzmaßnahme ein und unterzeichnen Sie die klimaaktiv „Zielvereinbarung zur Energieeffizienz“.
Auch bis jetzt noch nicht ausgezeichnete Betriebe, die schon einen umfassenden Maß­nahmen­plan erstellt haben, sind eingeladen, Projektpartner zu werden.

 

Maßnahmen in den Bereichen Gebäude und Mobilität sind wichtiger Bestandteil eines integrierten Konzeptes zur Steigerung der Energieeffizienz und damit eine der möglichen Grundlagen einer Projektpartnerschaft. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese für die Auszeichnung der besten Einzelprojekte nicht relevant sind und ausschließlich Maßnahmen im Bereich der Geschäfts- und Produktionsprozesse berücksichtigt werden.

 

Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung

  • werden die 15 Betriebe, deren Maßnahmen von der Jury als beste bewertet wurden, durch Umweltminister Andrä Rupprechter ausgezeichnet,
  • erhalten alle Projektpartner, den Partnervertrag vom Umweltminister überreicht und
  • werden die Beratungsunternehmen der 15 besten Betriebe und der Projektpartner ausgezeichnet.
  • Die eingereichten Projekte werden im Rahmen einer begleitenden Pressearbeit rund um die Veranstaltung vorgestellt.

Die prämierten Projekte und weitere beispielgebende Einreichungen werden in den Informationsmaterialien des klimaaktiv Programmes energieeffiziente betriebe und der Österreichischen Energieagentur dargestellt.

 

Sind Sie an einer Teilnahme interessiert? Hier geht es zur Online-Einreichung: www.effizienzprojekt.at

 

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© AEE Wien-NÖ

Start der Förderaktion „Holzheizungen“

Privatpersonen erhalten bei der Installation einer automatischen Holzheizung (Pellets oder Hackgut) auch heuer eine Bundesförderung. Zwischen 500,- und 1.400,- EURO beträgt der Zuschuss, der zusätzlich zu Landes- und Gemeindeförderungen ausbezahlt wird. Holen Sie sich die Informationen zur Förderaktion des Klima- und Energiefonds, zum Zeitrahmen, zur Förderhöhe und zum neuen Einreichverfahren.

 

Förderaktion des Klima- und Energiefonds „Holzheizungen“

 

Seit 14.04.2014 und bis zum 01.12.2014 können Privatpersonen für die Installation einer automatischen Holzheizung bis zu einer Leistung von max. 50 kW (Pellets- oder Hackgutheizungen) eine Förderung des Bundes bekommen. Der Fokus liegt auf dem Austausch von alten Heizungen (im speziellen von Fossilheizungen). Beantragen können Sie die Förderung beim Klima- und Energiefonds.

 

Folgende Pauschalberträge können von Privatpersonen in Anspruch genommen werden:

 

  • 1.400 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät, das einen fossilen Kessel ersetzt
  • 800 Euro für ein Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät bei Tausch einer mindestens 15 Jahre alten Holzheizung
  • 500 Euro für einen Pelletkaminofen

 

Bestehende Landes- und Gemeindeförderungen können zusätzlich angesprochen werden.

 

Neues Einreichverfahren

Neu ist das 2-stufige Einreichverfahren, bei dem zuerst eine Online-Registrierung durchzuführen ist, mit der die Budgetmittel reserviert werden und danach erst der Antrag – auch online – eingebracht werden muss. Für den Antrag ist die Schlussrechnung sowie eine vom Professionisten unterfertigte Errichtungsbestätigung notwendig.

 

Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie über die klimaaktiv erneuerbare wärme Infohotline unter 03112/588612 bzw. unter http://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/2014-2/holzheizungen-2/

 

 

 

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Steirische Gebäude ausgezeichnet

Bei einer Veranstaltung in Graz zeichnete BM Rupprechter sechs Gebäude aus der Steiermark für ihren Beitrag zum Klimaschutz aus. Zwei davon erreichten den klimaaktiv Gold Standard.

 

Durch die umfassende Sanierung des Bezirksgerichts Bruck an der Mur und die Umstellung von Gasheizung auf Biomasse-Fernwärme konnte die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. die CO2-Emissionen des Gebäudes um 75 Prozent senken. Die gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgemeinschaft Ennstal hat ihre Wohnanlage Johann-Böhm-Straße in Kapfenberg zum "Plusenergie-Gebäude" gemacht. Die Anlage erzeugt durch den Einsatz erneuerbarer Quellen mehr Energie als sie verbraucht. Durch gute Dämmung und ein innovatives Haustechnik- und Energiekonzept werden ca. 85 Prozent Heizkosten eingespart.

 

Das Strohhaus Ebner in Judendorf-Straßenengel erreichte als Passivhaus den klimaaktiv Silber-Standard und punktete durch den Einsatz besonders ökologischer Baustoffe wie Lehmputz.

 

Drei weitere Gebäude erhielten die klimaaktiv Auszeichnung in Bronze: Die Wohnanlage Kalvarienbergstraße der Gemeinnützigen Grazer Wohnungsgenossenschaft ist ein Passivhaus in Massivbauweise mit hocheffizienter Lüftungsanlage. Das Pflegeheim Gleisdorf der Österreichischen Wohnbaugesellschaft wird besonders umweltfreundlich mit Biomasse und Solarenergie beheizt. Beim Niedrigstenergie-Bürogebäude K1 Tower in Graz produzieren 350 Photovoltaikmodule rund 50% des Strombedarfs für die Wärmeregulierung.

 

Link zur Presseaussendung

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© Guillaume Grandin/Guillaume Grandin

THE PEP - Partnerschaft fürs Radfahren

Eine europäische Partnerschaft für den Radverkehr wurde beim UN/WHO-Ministertreffen in Paris gestartet. Mit der Partnerschaft für den Radverkehr soll ein Pan-Europäischer Masterplan Radfahren mit Empfehlungen für die Umsetzung in den einzelnen Ländern entwickelt werden.

 

Beim Verkehrs-, Gesundheits- und Umweltministertreffen der UNECE und WHO in Paris  wurde auf Initiative Österreichs eine europäische Partnerschaft für den Radverkehr gestartet. Zum Start übergab Bundesminister Rupprechter ein klimaaktiv Elektro-Fahrrad von KTM an die neue französische Umweltministerin Ségolène Royal.

 

Masterplan Radfahren

Mit der Partnerschaft für den Radverkehr soll ein Pan-Europäischer Masterplan Radfahren mit Empfehlungen für die Umsetzung in den einzelnen Ländern entwickelt werden. Geplant ist auch ein Netzwerk der nationalen Radverkehrsbeauftragen zum Austausch von Erfolgsbeispielen. Im Anschluss an das Ministertreffen fand dazu der erste Workshop der nationalen Radverkehrsbeauftragten in Paris statt.

 

Mit der bei der Konferenz beschlossenen Deklaration von Paris wurden die vier prioritären Ziele bekräftigt:

  • Konjukturbelebung und Arbeitsplatzsicherung durch Investitionen in umweltfreundlichen und gesundheitsfördernden Verkehr,
  • Mobilitätsmanagement und Effizienzsteigerung im Verkehr,
  • Reduktion der Emissionen, Treibhausgase, Luftschadstoffe und Lärm
  • sowie die Unterstützung gesundheitsfördernder und sicherer Mobilität.

Als neues und fünftes prioritäres Ziel wurde die Integration von Verkehrs- Gesundheits- und Umweltaspekten in Stadt- und Raumplanung beschlossen.

 

Die European Environment and Health Youth Coalition (EEHYC) – das europäische Netzwerk zur Jugendbeteiligung im Umwelt- und Gesundheitsprozess - wurde als Partner in das Pan-Europäische Programm aufgenommen.

 

5. Ministertreffen 2019 in Wien

Der Grundstein für das Pan-Europäische Programm Verkehr, Umwelt, Gesundheit (Transport, Health, Environment Pan-European Program – THE PEP) der 56 Mitgliedsländer in der UNECE und der WHO Europa wurde 1997 mit der ersten Ministerkonferenz Verkehr und Umwelt in Wien gelegt. Ziel des Programms ist es die drei Politikfelder Verkehr, Gesundheit und Umwelt stärker zu vernetzen und einen Beitrag zu einem gesundheitsfördernden und umweltfreundlichen Verkehr zu leisten.

Das nächste Ministertreffen wird 2019 in Wien stattfinden.

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Verfasser: klimaaktiv Dachmanagement: Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency,
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