Förderungen rund ums Fahrrad - jetzt einreichen!

Ein Überblick über aktuelle klimaaktiv mobil Förderungen für den Radverkehr in Österreich.

Förderungsmittel für Radverkehrsprojekte werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Darüber hinaus können auch öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen.

Förderungen für den Radverkehr

Gefördert werden Maßnahmen im Bereich des Radverkehrs. Die Kombination von mehreren Maßnahmen bzw. die zusätzliche Durchführung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen ist erwünscht und wirkt sich positiv auf die Förderungshöhe aus.

Beispiele für förderungsfähige Maßnahmen bzw. Kosten:

  • Radwege, Radabstellanlagen in Kombination mit Radwegen 
  • Informationssysteme 
  • Radverleih und Fahrradstationen 
  • Einrichtung von bike & ride Systemen 
  • Mobilitätszentrale 
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen 
  • Verkehrs- und Mobilitätskonzepte 
  • Ausbildungs- und Schulungsprogramme

Neben den Investitionskosten und den Betriebskosten für 3 Jahre ab Umsetzungsbeginn, werden auch Planung und Montage als förderungsfähige Kosten anerkannt.  Informationsblatt.

Förderpauschalen für Elektrofahrräder,  (E-Transporträder) und -anhänger

Gefördert wird die Anschaffung Elektro-Fahrrädern, Transporträdern und Fahrradanhängern mit einer Förderpauschale bei nachweislicher Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern.

Die Einreichung zur Förderung erfolgt bis zu 6 Monate NACH dem Kauf des Fahrrads. Die Förderhöhe beträgt maximal 500 EUR. Weitere Informationen

Befristete Förderaktion des BMLFUW und des Klima- und Energiefonds

Aktion 2016: Anträge können bis zum 31.12.2016 eingebracht werden.


Förderoffensive für Radabstellanlagen "Nachrüstung zum Fahrradparken"


Ein wichtiger Aspekt zur Steigerung des Radverkehrs ist das Vorhandensein von qualitativ hochwertigen Fahrradabstellanlagen. Abstellanlagen für das Fahrrad sollten Schutz vor Witterung, Diebstahl und Vandalismus bieten.

Gefördert wird:

  • die Anschaffung von überdachten und versperrbaren bzw. am Fahrradrahmen sicherbaren Radabstellanlagen mit Abstellplätzen für bis zu 100 Fahrräder bei Gebäuden, die vor dem 1.1.2000 errichtet wurden (Datum der letzten Baubewilligung ist ausschlaggebend).
  • die Errichtung von E-Ladestationen in Verbindung mit den oben genannten Radabstellanlagen
  • die Sanierung bestehender Radabstellanlagen, wenn dadurch eine Qualitätsverbesserung erzielt wird. 

Beispiele für förderungsfähige Maßnahmen und Anlagen(teile):

  • Radabstellanlage mit Überdachung z.B. Fahrradboxen, „Fahrradkäfige“, Anlehnbügel
  • Umbauarbeiten im Gebäude
  • E-Ladestationen 

Die Antragstellung muss nach der Umsetzung Ihres Vorhabens erfolgen. Sie ist allerdings nur bis sechs Monate nach Rechnungslegung möglich. Weitere Informationen

Befristete Förderaktion des BMLFUW und des Klima- und Energiefonds

Aktion 2016: Anträge können bis zum 31.12.2016 eingebracht werden.

Die Bundesländer Salzburg und Vorarlberg ergänzen die Förderung des BMLFUW  „Sanierung Fahrradparken“ mit einer Anschlussförderung.

Veröffentlicht am 10.05.2016