Salzburger Gemeinden profitieren durch die Kooperation von umwelt service salzburg und klima:aktiv
Ob 300 Seelen Gemeinde, aufstrebende Marktgemeinde oder Stadt: BürgermeisterInnen müssen trotz Budgetknappheit die Lebensqualität ihrer GemeindebürgerInnen steigern. In Salzburg hat Umweltschutz Vorfahrt: Dank der geförderten Beratungsleistungen von umwelt service salzburg und klima:aktiv mobil sowie der neuen KLUP-Förderung optimieren Salzburgs Gemeinden dauerhaft ihren Energieverbrauch und verringern den Verkehr. Damit sparen sie bares Geld und erhöhen die Lebensqualität vor Ort.
Salzburgs BürgermeisterInnen wissen: die heimische Bevölkerung wird immer anspruchsvoller und will von einem intakten Lebensraum ohne Gestank und Lärm umgeben sein. Um nachhaltig der Budgetknappheit zu trotzen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhöhen, hilft vor allem eines: dauerhaft Energie sparen und umweltbewusst Ressourcen schonen. „Damit eröffnet sich für Salzburgs BürgermeisterInnen eine zukunftsorientierte Perspektive“, ist Martin Grießner, Leiter des umwelt service salzburg überzeugt.Erfolgsfaktor Umweltschutz – Netzwerk mit Zukunft
In qualifizierten Beratungen zu den vier Kernbereichen Energie, Mobilität, Abfall- und Ressourcenmanagement sowie Umwelt unterstützt das umwelt service salzburg Salzburger Unternehmen und Gemeinden im Land Salzburg. „Unsere ExpertInnen beraten die Betriebe und Gemeinden mit hohem Fachwissen und definieren Verbesserungs-en und Einsparungsmöglichkeitenen. Das zahlt sich finanziell immer aus. Zusätzlich übernimmt umwelt service salzburg 50 Prozent der Beratungskosten sowie einen Teil der Fahrtkosten des Beraters.“ erklärt Grießner.
klima:aktiv mobil und umwelt service salzburg verfolgen das gleiche Ziel: den wirtschaftlichen Erfolg von Gemeinden und Betrieben mit Maßnahmen für den Umweltschutz zu verbinden. Erfolgreiches Netzwerken ist dabei der Weg zum Erfolg. Im Land Salzburg fungiert umwelt service salzburg zum Teil als verlängerter Arm, als direkte Ansprechstelle regional vor Ort in Kooperation mit klima:aktiv und klima:aktiv mobil.
Energiekosten senken – Position stärken
Beim Energiecheck für Gemeindegebäude, die in Gemeinde Immobilien Gesellschaften ausgelagert sind, und für gemeindeeigene Betriebe mit marktbestimmter Tätigkeit, wird zunächst der Energieverbrauch überprüft und Einsparungen verdeutlicht. In der weiterführenden Beratung erstellt der/die BeraterIn eine detaillierte Energieanalyse und schlägt Maßnahmen mit dem größten Kosten-Nutzen-Verhältnis vor. „Die Gemeinde Kaprun spart beispielsweise durch die energetische Sanierung der Sporthalle jährlich rund 20.000,- Euro“, so Martin Grießner.
Weniger Verkehr – Mehr Lebensqualität
Gute Luft bedeutet Lebensqualität. Sie steigt, sobald der Autoverkehr zurückgeht. Mobilitätsmanagement eröffnet den Gemeinden, aber auch dem Tourismus und den angesiedelten Unternehmen eine effiziente und klimafreundliche Gestaltung des Verkehrs. Treibhausgase, Lärm und Gestank durch Autos werden reduziert. "Mehr als ein Drittel der Salzburger Gemeinden haben unser Angebot bereits genützt: ein kostenloser Basis-Check gefolgt von einer zu 50% geförderten Mobilitätsberatung. Diese Städte und Gemeinden haben einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher Verkehrslösungen gesetzt", ist Martin Grießner erfreut. Für umwelt service salzburg zählen die gute und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsgemeinde-Programmmanagement von klima:aktiv mobil, dem Büro komobile GmbH in Gmunden zu den Erfolgsfaktoren. Der Kontakt zur Gemeinde, die Erstinformation und die Organisation erfolgen über umwelt service salzburg. Die Beratung mit Lokalaugenschein vor Ort führt Helmut Koch, komobile GmbH Gmunden durch. "Salzburgs BürgermeisterInnen schätzen die Erfahrung in der Beratung, die unkomplizierte Abwicklung und die Unterstützung bei Investitionsförderungen", so Martin Grießner.
Im Zuge dieser MobilitätsbBeratung geben die BeraterInnen einen guten Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und unterstützen die Gemeinden kostenlos bei der Einreichung im klima:aktiv mobil Förderprogramm und der neuen KLUP-Förderung. Im Rahmen von klima:aktiv werden Maßnahmen zur Forcierung des Rad-, Fußgänger- und öffentlichen Verkehrs, die zu einer Verringerung oder Vermeidung von klimarelevanten Emissionen führen, gefördert. Der Förderungssatz beträgt bei Betrieben bis zu 30 %, bei Gemeinden bis zu 50 % der förderungsfähigen Kosten. Zusätzlich gibt es attraktive Förderpauschalen für die Anschaffung von Elektrofahrrädern, Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und die Installierung von E-Tankstellen. Nähere Infos finden Sie unter www.klimaaktiv.at bzw. www.umweltfoerderung.at.
Abfall reduzieren – Geld sparen
Abfall zu trennen und zu vermeiden, spart Geld und schont die Umwelt. Die Beratung „Abfall- und Ressourcenmanagement" des umwelt service salzburg fördert den sparsamen Umgang mit den Ressourcen. Die BeraterInnen überprüfen, wo z.B. in Seniorenheimen oder Schulen der Gemeinde Abfall und Wasserverbrauch vermieden oder verringert werden können. Die HBLA Ursprung, ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Schulen hat 2009 mit der Hilfe von umwelt service salzburg ein neues Abfallwirtschaftskonzept erarbeitet und umgesetzt. Ordnung spart Kosten: ein Viertel an nicht wieder verwertbarem Restmüll wird an der HBLA Ursprung seit der Umstellung 2009 eingespart. Eine bessere Sammelqualität der Altstoffe und das Vermeiden von Fehlwürfen spart jährlich 114.000 Liter Restabfall. Das Schulbudget hat dadurch ein jährliches Plus von 3.100,- Euro.
Umweltzeichen – Ausgezeichnet geschult
Achtzig Schulen österreichweit setzen inzwischen ein starkes Signal. Die Salzburger Schulen haben ihre Zertifizierung mit der Unterstützung von umwelt service salzburg erlangt. „Die mit dem Umweltzeichen ausgezeichneten Schulen beweisen eine verantwortungsvolle, umweltbewusste und zukunftsweisende Führung. Sie vermitteln unseren Kindern nachhaltig zu leben“, erklärt Martin Grießner.
Neues Förderprogramm in Salzburg
Ein lang ersehntes Förderprogramm wurde in Salzburg Wirklichkeit: der Klima- und Umweltpakt, kurz KLUP genannt. Unternehmer, Gemeinden, Vereine und Private profitieren von der neuen Förderschiene des Umweltressorts des Landes Salzburg. Auf Initiative von Umweltschutzreferent Landesrat Walter Blachfellner stehen eine Million Euro als Gesamtfördersumme jährlich zur Verfügung.
Der KLUP versteht sich als Ergänzung zu den Fördermöglichkeiten der Umweltförderung im Inland und von klima:aktiv mobil (Lücken- und Anschlussförderung). Die Förderhöhen bemessen sich an der erzielten Einsparung von CO2 über die mittlere Wirkungszeit einer Maßnahme. Der neue Ansatz: Je mehr Treibhausgase durch ein Projekt einspart werden, desto höher ist auch die Förderung. Je nach Fördergegenstand erhält der Antragsteller zwischen 50 und 300 Euro pro Tonne eingesparter CO2-Emission. Der Förderbetrag ist je nach Förderprojekt mit maximal 10.000 bis 50.000 Euro je nach Förderprojekt begrenzt. Ein Beispiel: Für den Ankauf eines umweltfreundlichen Unimogs erhält eine Gemeinde 7.000.- Euro Förderung aus dem KLUP. "Dadurch spart die Gemeinde über die angenommene Nutzungsdauer 22 Tonnen CO2 und 1.250 kg NOx ein", so Blachfellner.
Nähere Infos zum KLUP: www.klup-salzburg.at
Lebensqualität durch Klimaschutz: Die Stadtgemeinde Bischofshofen hat den Verkehr und damit den jährlichen Ausstoß von CO2 um 115 Tonnen reduziert. Ein umfassendes Radverkehrskonzept und ÖV Angebote waren der Schlüssel zum Klimaschutz. Bürgermeister Jakob Rohrmoser freut sich über die positiven Rückmeldungen der GemeindebürgerInnen.
Mattsee mobilisiert die BürgerInnen zu klimafreundlicher Mobilität! Die Mobilitätsberatung von umwelt service salzburg und klima:aktiv mobil brachte Mattsee eine Steigerung der Lebensqualität durch die Verkehrsentlastung im Ortsgebiet. Bürgermeister Matthäus Maislinger setzt auf E-Mobilität und umfassende Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Radfahren, Gehen, Öffentlicher Verkehr und Tempo 30.
Geförderte Beratungsangebote von umwelt service salzburg für Gemeinden
- Energieberatungen in Kooperation mit klima:aktiv für die Unternehmen in der Gemeinde,für Gemeindegebäude, die in Gemeinde Immobilien Gesellschaften ausgelagert sind und für gemeindeeigene Betriebe mit marktbestimmter Tätigkeit.
- Abfall- und Ressourcenmanagement z.B. für Seniorenwohnheime, Schulen etc.
- Mobilitätsberatung in Kooperation mit klima:aktiv mobil
- für Städte, Gemeinden und Regionen
- für die Gemeinde selbst: MitarbeiterInnen und gemeindeeigener Fuhrpark
- für Unternehmen in der Gemeinde
- für Freizeit und Tourismuseinrichtungen (-verbände) - Umweltberatung
- Umweltzeichen für Schulen
- Umweltmanagementsystem EMAS
Daten und Fakten umwelt service salzburg
Die eigenständige Institution umwelt service salzburg organisiert und fördert Umweltberatungen für Unternehmen und Gemeinden in vier Bereichen: Energie, Mobilität, Abfall- und Ressourcenmanagement und Umweltmanagement. Als einzige Institution im Bundesland übernimmt umwelt service salzburg auch einen Teil der Kosten für Umweltberatungen. Getragen wird dieses Kooperationsprojekt vom Land Salzburg, der Wirtschaftskammer Salzburg, dem Lebensministerium und der Salzburg AG.
Weitere Informationen:
Dr. Martin Grießner, Tel. 0662/8888-438,
info@umweltservicesalzburg.at, www.umweltservicesalzburg.at
Informationen zum KLUP: www.klup-salzburg.at
Information zu klima:aktiv mobil: www.klimaaktivmobil.at
20.06.2011


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