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Radfahren im Gesäuse
Foto: Ernst Kren

Qualitativ hochwertige Räder für das Gesäuse!

Die Region eignet sich gut zum Radfahren und weist bereits gut ausgebaute Radwege auf. Das Radwegenetz besteht unter anderem aus dem Ennstalradweg R7, den regionalen Radstrecken im Naturpark Steirische Eisenwurzen (Salzatalweg, Altenmarkt – Großreifling-Runde) sowie einer Mountainbikestrecke quer durch die Steiermark: die Steirische Alpentour. Für den Aufbau eines Radverleihes stellen dies gute Bedingungen dar. 

Das Pilotprojekt hat durch die breite Verankerung in der Bevölkerung und die Integration der Stakeholder aus dem Bereich Tourismus eine Vorbildwirkung. Es ist in Kooperation mit der Firma Happy Bike gelungen, ein Gesamtpaket auszuarbeiten.

Derzeit sind 9 Partner mit Verleihstellen in das Projekt integriert. Insgesamt stehen 64 Fahrräder zum Verleih zur Verfügung. Zusätzlich stehen an Zubehör Packtaschen, Körbe und Fahrradständer zur Verfügung.
Die Struktur der Partner ist so gestaltet, dass eine Abdeckung der gesamten Region (1.100km und 12 Gemeinden) möglich wurde. Es wurde darauf geachtet, dass Unterkunftsbetriebe und Ausflugsziele gleichermaßen eingebunden sind. Weiters wurde die Erreichbarkeit der touristischen Attraktionen berücksichtigt. Dadurch kann der Gast die Sehenswürdigkeiten und die Natur intensiver erleben, die Besucherströme werden besser verteilt und die Straßen vom Individualverkehr entlastet.

Die Abwicklung der Ausgabe und Rücknahme wird vom Partnerbetrieb durchgeführt. Die laufende Kontrolle wird zweimal wöchentlich durchgeführt. Jeder Standort ist mit Fahrradständern, Ortsplänen, Radkarten und Zubehör wie Kindersitze, Schlösser und Packtaschen. ausgestattet.

Zusätzlich werden auf Wunsch auch Integrationsfahrräder zur Verfügung gestellt. Sollte ein eine Verleihstelle einen größeren Bedarf an Fahrrädern benötigen kann jederzeit kurzfristig der Bedarf erhöht werden. Damit besteht die Möglichkeit jederzeit größere Gruppen zu bedienen.
 
Begleitend zur Anschaffung der Fahrräder wird auch ein Schwerpunkt auf die Bewerbung der autolosen Mobilität gesetzt und auf die Möglichkeiten der Anreise mit öffentlichen Mitteln hingewiesen. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Alpenregion Nationalpark Gesäuse werden zahlreiche Veranstaltungen dieses Projekt bewerben und auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes verweisen.

Ziel ist den Anteil der sanften Mobilität der Gäste zu steigern, in dem zur Bewältigung der Kurzstrecken und innerhalb des Erholungsgebietes das Fahrrad als Alternative zum Auto angeboten wird. Durch dieses Angebot und durch die Nähe zur Natur wird der Gast zur Nutzung des Fahrrades sehr animiert.

21.04.2011