Auszeichnung für klimafreundliches Gebäude der "Eine Welt Handel AG"
Das Büro- und Logistikgebäude Eine Welt Handel AG in der Marktgemeinde Niklasdorf, Steiermark erhielt heute nach umfassender Prüfung die klima:aktiv Plakette durch Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich verliehen. Das Objekt ist eines der ersten gewerblichen Holz-Passivhäuser in Europa und zeichnet sich besonders durch energiesparende und umweltfreundliche Bauweise aus.
klima:aktiv Bauen und Sanieren ist Teil der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Das Programm ist für Wohn- und Dienstleistungsgebäude DER nationale Standard, der am meisten über die Qualität in Neubau und Sanierung aussagt. Das Büro- und Logistikgebäude der Eine Welt Handel AG erfüllt die strengen klima:aktiv Kriterien, weshalb das Projekt in Niklasdorf die Auszeichnung klima:aktiv Passivhaus durch Umweltminister Niki Berlakovich erhält."Energiesparendes und energieeffizientes Bauen und Wohnen ist ein Muss, um unsere Ziele im Klimaschutz zu erreichen. Meine Vision ist ein energieautarkes Österreich. Die Vorteile eines energieautarken Österreichs liegen auf der Hand: Man wird nicht nur unabhängiger von erdölimportierenden Ländern, sondern belässt auch Wertschöpfung im eigenen Land. Dazu müssen wir alle Quellen für erneuerbare Energie und Energieeffizienz auch wirklich nutzen. Ich appelliere an die aktive Verantwortung von jeder und jedem Einzelnen. Denn für eine Trendwende im Energiebereich und aktiven Klimaschutz müssen wir darüber hinaus alle etwa beim Autokauf, im Alltag und auch beim Hausbau und der Sanierung klimabewusst und ressourcenschonend planen und handeln.
In Österreich gibt es bereits viele gute Beispiele zu energieeffizienten Neubauten und Sanierungen. Sie zeigen: Energieautarkie ist möglich – und Österreich ist auf einem guten Weg. Österreich hat mit der klima:aktiv Passivhausbauweise eine Spitzentechnologie für den Klimaschutz entwickelt. Das Projekt Eine Welt Handel AG ist beispielgebend und ich hoffe, dass noch viele weitere derartige Dienstleistungsgebäude folgen werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind innovative Unternehmerinnen und Unternehmer gefragt. Sie leisten einen Beitrag für die Umwelt und das Klima, für die Wirtschaft und für neue green jobs", so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Verleihung.
Für Karl Pirsch, Bauherr und Gründer der Eine Welt Handel AG war klar: „Wenn wir schon neu bauen, dann möglichst ökologisch und energiesparend. Denn die Firmenphilosophie Fairer Handel und eine zukunftsorientierte Bauweise stehen in harmonischem Einklang. Die Eine Welt Handel AG wurde von Karl Pirsch als Einzelunternehmen 1987 gegründet. Zur Produktpalette gehören Lebensmittel mit dem FAIRTRADE Gütezeichen, Kunsthandwerksprodukte und vor allem Korbwaren. In der Zwischenzeit ist die Eine Welt Handel AG Europas größter Importeur für Korbwaren aus fairem Handel.
Das Büro- und Logistikgebäude der Eine Welt Handel AG wurde im Rahmen des EU-Projekts HOLIWOOD aus dem neuartigen eco²building Passivhaus-Holzbausystem von POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN entwickelt und von OBERMAYR Holzkonstruktionen errichtet. Koordiniert wurde dieses aus Mitteln des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU co-finanzierte Projekt von der in Steyr angesiedelten PROFACTOR GmbH. „Mit dem eco²building System können Unternehmen kostensicher, rasch, mit technisch ausgezeichneter Qualität und hohem architektonischen Anspruch bauen. Dies wird durch geprüfte und optimierte Bauelemente gewährleistet.“, erklärt Architekt Helmut Poppe.
Josef Schauer, Bürgermeister der Gemeinde Niklasdorf ist stolz darauf, dass die Eine Welt Handel AG in der Gemeinde angesiedelt ist: „Das Unternehmen ist zukunftsorientiert, schafft Arbeitsplätze und indem es nachhaltig und verantwortungsbewusst handelt, erfüllt es eine große Vorbildwirkung.“
Der Gebäudebereich in Österreich ist nicht nur für mehr als ein Drittel aller CO2-Emissionen verantwortlich, er weist auch enorme Potenziale zur Energieeinsparung auf. Gute Planung, hochwertige Baustoffe und energiebewusstes Bauen können den Energiebedarf eines Gebäudes signifikant senken und die Lebensqualität der BewohnerInnen erhöhen.
Die vollständige Presseaussendung zur Auszeichnung erhalten Sie auf: http://www.klimaaktiv.at/article/articleview/86801/1/12155/
Weiter Informationen:
Programmleitung klima:aktiv Bauen und Sanieren:
Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)
DIin Inge Schrattenecker
E-Mail: klimaaktiv@oegut.at
02.02.2011


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