Mobilitätskonzept Elektrofahrrad-Einsatz
Mobilitäts- und Marketingkonzept für den Pedelec-Einsatz in der Energieregion Weiz-Gleisdorf.
Die Forschungsgesellschaft Mobilität – FGM hat für die Energieregion Weiz-Gleisdorf GmbH ein Konzept mit folgendem Inhalt für den Elektrofahrrad-Einsatz erarbeitet:- Ziele,
- Was ist ein Pedelec,
- Internationale Trends,
- Strategische Konzepte und Programme ,
- Die Energieregion und die Rahmenbedingungen für Pedelec-Mobilität,
- Mobilität in der Energieregion
Ergebnisse aus der Befragung von Bewohnern der Energieregion, - Ergebnisse aus der Befragung von Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern aus der Energieregion
- Marketing- Strategie,
- Schritte zur Mobilitätsverhaltensänderung und die Rolle des Pedelec, Ausblick und Vorbildwirkung
- Anhand einer Pilotregion aufzeigen, dass die Mobilität mit Elektrofahrrädern
einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Radmobilität leisten
kann und damit verbunden zu einer Reduktion in folgenden Bereichen
führt:
– Verkehrsenergieverbrauch und Verbrauch von fossilen Treibstoffen
– Verkehrsemissionen wie NOx, Feinstaub und CO2
– Verkehrslärm
– Flächenverbrauch für Verkehr (fahrend und ruhend)
– Kosten für die Mobilität - Menschen über den „Spaß-/Lustfaktor“ dazu zu motivieren, täglich mehr
Bewegung zu machen und damit bei den betroffenen Personen für eine
bessere Fitness und für einen besseren Gesundheitszustand zu sorgen.
Dieser Aspekt ist vor allem im Betrieblichen Mobilitätsmanagement von
Bedeutung, wo es auch um eine Verringerung von Krankenständen geht. - Die Region Weiz–Gleisdorf zu einer Modellregion in Sachen Elektrofahrradmobilität
zu entwickeln, mit dem Ziel, dieses Konzept in anderen Regionen
mit ähnlicher Charakteristik zu verbreiten. - Schaffung von regionaler Kompetenz und neuen Arbeitsplätzen durch die
Errichtung eines Werks und durch die Vermarktung der Fahrräder. - Erzeugung von mehr Unabhängigkeit vom Auto bzw. vom geführt werden
für verschiedene Bevölkerungsgruppen, wie beispielsweise
- Jugendliche
- alte Menschen
- Alle Entscheidungsträger sind dem Projekt positiv gegenüber eingestellt.
- Das Projekt passt zur Region und zum Leitbild: inkl. dem Ziel, energieautark
zu werden. - Eine Verbesserung der Verkehrssituation hin zu mehr umweltverträglichen
Verkehrsformen ist wünschenswert. - Energieeffizienz ist zur Zeit gerade ein wichtiges Thema.
- Die Verbindung von Mobilität, Energie-, Umweltgedanken und Gesundheit
ist Erfolg versprechend. - Anschaffungskosten sind ein entscheidendes Kriterium, wenn auch die
Ölpreisentwicklung selbst zu berücksichtigen ist. - Räder brauchen wenig Platz – auf einem Autoparkplatz lassen sich
9 Fahrräder abstellen. - Es werden mehrere Erfolg versprechene Einsatzfelder gesehen:
- für den Arbeitsverkehr
- für den Einkaufsverkehr
- für Freizeitwege / Ausflüge
- für ältere Menschen etc. - Die größten Barrieren für die herkömmliche Fahrradnutzung sind mit
Pedelecs reduzierbar:
- Topografie (hügeliges Gelände / Steigungen)
- weite Distanzen
- Schwitzen - Die Verbreitung, Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung
kann von den Gemeinden übernommen werden. Kanäle dafür sind existent
(Zeitungen, Faltblätter, Aushänge, Versammlungen etc.).
- Alte Menschen werden wieder unabhängiger und mobiler.
- Business-Leute kommen nicht verschwitzt zur Arbeit.
- Auch Steigungen sind leicht bewältigbar.
- Gemeinsame Radausflüge sind auch für Konditionsschwache machbar.
- Kinder, die schon früh fahrrad-sozialisiert werden, verwenden auch später selbst
öfter das Rad. - Einkaufen mit dem Rad wird trotz des Transports von Waren attraktiver und vom Auto
unabhängig.
Downloads
Mobilitäts- und Marketingkonzept (PDF 1891,31 kB )
04.02.2010


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