Bequem zu Fuß zur Rendlbahn
Der derzeitige Standort der Rendlbahn in St. Anton wird Ende 2009 in Richtung Ortszentrum verlegt. Die Lage der Talstation hat es bislang erfordert, dass zwischen den anderen, im Talbereich gelegenen Anlagen (Galzigbahn, Gampenbahn), bzw. zwischen dem Ortszentrum und der Talstation der Rendlbahn, permanent ein Shuttlebus verkehrt.
St. Anton am Arlberg verzeichnet mit 13.300 Betten in der Wintersaison rund 1.227.850 Nächtigungen; im Sommer werden mit 9.270 Betten rund 224.820 Nächtigungen erreicht. Im Winter besuchen zusätzlich 65.000 Tagesgäste das Skigebiet und im Sommer 25.000 Tagesgäste.Große Veranstaltungen (Weltcuprennen, arl.rock, ARLBERG-well.com) locken vor allem im Winter zusätzlich ca. 20.000 Tagesgäste an.
Der derzeitige Standort der Rendlbahn in St. Anton wird Ende 2009 in Richtung Ortszentrum verlegt. Die Lage der Talstation hat es bislang erfordert, dass zwischen den anderen, im Talbereich gelegenen Anlagen (Galzigbahn, Gampenbahn), bzw. zwischen dem Ortszentrum und der Talstation der Rendlbahn, permanent ein Shuttlebus verkehrt. Dieser Shuttlebus, welcher Ende des Jahres somit entfällt, hat pro Saison ca. 10.000km zurückgelegt und im Ortszentrum zu einer erheblichen Verkehrs- und Umweltbelastung geführt
Die Neusituierung der Talstation der Rendlbahn ermöglicht sämtlichen Gästen aus St. Anton die Rendlbahn zu Fuß zu erreichen. Ebenso die Gäste aus den Bereichen Galzig, bzw. Gampen können bequem zur Rendlbahn wechseln ohne ein Verkehrsmittel in Anspruch nehmen zu müssen.
Um allen anderen Gästen, welche mit Ortsbussen aus den Gemeinden Flirsch, Schnann und Pettnau täglich anreisen, eine optimale Anbindung zu ermöglichen wird südlich an die neue Rendlbahn-Talstation ein Busterminal errichtet. Dieser „Busterminal West“, inkl. Fahrgastinformationsanlage, liegt ca. 200m vom Bahnhof entfernt und entspricht den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen sowohl in der Winter- als auch in der Sommersaison.
Mit dem Bau des Terminals wird ebenfalls ein neues Buskonzept mit optimierter Verkehrsführung im Ortszentrum und Vertaktung erarbeitet. Eine verbesserte Zufahrtmöglichkeit bewirkt zusätzliche Verkehrsentflechtung im Ortszentrum. Zwei Busstraßen ermöglichen es den öffentlichen Verkehr getrennt zum Individualverkehr (Lott-Parkgarage, Hotelbusse, Taxis) zu führen. Der Individualverkehr wird
durch eine Unterführung (Standplätze Taxis, Hotelbusse) gelegt; zwei Rolltreppen und ein Stiegenaufgang ermöglichen den Zugang zum Terminal. Der oberirdische Bereich steht somit den Fußgängern zur Verfügung.
Bei Winternutzung besteht genügend Verkehrsfläche sowohl für die 9 Buslinien als auch für Taxis und Hotelbusse (Kleinbusse von Hotels, die nicht öffentlich angebunden sind).
Im Sommerbetrieb bleibt, neben den erforderlichen Haltestellen für die Linienbusse, noch ausreichend Platz für Pkw-Stellplätze (Erreichbarkeit des Ortszentrums) und P+R-Plätze zur Benützung des Wanderbusses ins Naherholungsgebiet Verwalltal. Durch den neuen Busterminal und die Verlegung der Rendlbahn ist das Ortszentrum für Fußgängerinnen und Fußgänger optimal mit dem Skigebiet verbunden. Als Folgemaßnahme ist Erweiterung der Fußgängerzone geplant.
Die Umsetzung dieses Projektes forciert einerseits den öffentlichen Verkehr im Stanzertal bzw. in St. Anton am Arlberg und andererseits trägt es zur Verkehrsberuhigung und Förderung des Fußgängerverkehrs im Tourismusort St. Anton am Arlberg bei.
Darüber hinaus können durch die zu-Fuß-Erreichbarkeit der Bergbahnen bisher notwendige Busverkehre im Ort (ca. 10.000 km pro Saison) eingespart und das Ortszentrum verkehrsberuhigt werden. Da dieses neue Angebot sehr attraktiv für Tagesgäste ist, wird ebenfalls eine Verlagerung des Anreiseverhaltens auf den Öffentlichen Verkehr erwartet
28.10.2009


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