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Holz- und Biomasseaufkommensstudie für Österreich

Bei dieser Studie der Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde das nachhaltig nutzbare Potential für zusätzliches inländisches Holzaufkommen aus dem heimischen Wald für die stoffliche und energetische Nutzung im Jahr 2008 erhoben.

Kurzfassung:  

Die Studie, die vom Forschungszentrum Wald durchgeführt wurde, beschäftigt sich im Wesentlichen mit Fragen zu verfügbarem Potenzial von Holzbiomasse und deren Entwicklung unter verschiedenen Szenarien, wie etwa gleichbleibender Gesamtvorrat im Wald beziehungsweise Forcierung der waldbaulichen Eingriffe. Auch unterschiedliche Preisszenarien wurden berücksichtigt.
 
Die Studie kommt zum Ergebnis, dass das Gesamtpotenzial an Biomasse bis zum Jahr 2020 in einer Brandbreite von 23,9 bis 31,1 Millionen Erntefestmeter pro Jahr liegt.
 
Innerhalb dieser Bandbreite erscheint bei günstigen Rahmenbedingungen wie etwa gutem Holzpreis oder verbesserter Infrastruktur ein Gesamteinschlag von 25 bis 28 Millionen Erntefestmeter pro Jahr realistisch. Die forstliche Biomasse kann daher bei maximaler Ausschöpfung rund ein Viertel zur Erreichung der 34 Prozent-Vorgabe der EU für den Anteil Erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2020 beitragen.
 
Das nachhaltig nutzbare Potential für zusätzliches inländisches Holzaufkommen aus dem heimischen Wald für die stoffliche und energetische Nutzung wird nach dieser aktuellen Potentialstudie, ausgehend von der Holznutzung des Jahres 2005, auf bis zu +8,8 Mio. Erntefestmeter pro Jahr geschätzt.
 
Nach dieser Studie ist eine Mehrnutzung des heimischen Waldes ökologisch vertretbar und ökonomisch rentabel. Es gilt nun, diese Ressourcen entsprechend bereitzustellen (Holzmobilisierung!) und einer energieeffizienten Nutzung zu unterziehen.

  
PROJEKTINFO
 
1) Projektname
Holz- und Biomasseaufkommensstudie für Österreich

2) Auftraggeber
BMLFUW Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Stubenring 1

1010 Wien
T: +43/1/51522-4000
F: +43/1/51522 4002

I: www.bmlfuw.gv.at

3) Kontakt
BMLFUW Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Stubenring 1

1010 Wien
T: +43/1/51522-4000
F: +43/1/51522 4002

I: www.bmlfuw.gv.at
 
BFW Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft
Abteilung für Forsttechnik und Ökonomie
Seckendorff-Gudent-Weg 8
1131 Wien
T: +43-1-87838-1229
F: +43-1-87838-1250
I: www.bfw.ac.at

4) Download
Die Studie ist nicht öffentlich verfügbar.
 
Teile der Studie sind in Form von Vorträgen im Internet verfügbar, hier wird beispielhaft ein Vortrag angeführt.

Download des Vortrags bei der "Tagung der forstlichen Arbeitslehrer 2007 in Bruck/Mur" mit dem Titel: "Kostenseitige Grenzen des Holzaufkommens, ein Teilaspekt der Holz- und Biomasseaufkommensstudie für Österreich"
www.bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=6959  
 

22.10.2009