PRÖLL: Mit Umwelt am Ball” zur nachhaltigen Fußball Europameisterschaft
Förderungsoffensive für Sportvereine, kommunale Betriebe und Tourismuswirtschaft – Coca-Cola als erster Partner von „Umwelt am Ball“ präsentiert.
"Wir müssen 2008 bei der Fußball Europameisterschaft sportlich unser Bestes geben, gleichzeitig wollen wir Europameister beim Umwelt- und Klimaschutz werden. Wir werden das gemeinsam mit der Schweiz erarbeitete Nachhaltigkeitskonzept konsequent umsetzen und damit neue Standards für die umweltfreundliche Abwicklung von Großveranstaltungen setzen."Das erklärte Umweltminister Josef Pröll heute, Mittwoch, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka, dem EURO-Koordinator der Regierung und Geschäftsführer von "2008 - Österreich am Ball", Heinz Palme, sowie Frank van der Heijden, General Manager von Coca-Cola für die UEFA EURO 2008TM, anlässlich der Präsentation seiner neuen Initiative "Umwelt am Ball""Umwelt am Ball" ist unsere Marke, mit der wir gemeinsam mit "2008 - Österreich am Ball" für die Umsetzung der Umweltziele des im Juni präsentierten Nachhaltigkeitskonzeptes bzw. der Nachhaltigkeitscharta für die UEFA EURO 2008TM sorgen. Es geht darum, die Umweltauswirkungen der Fußball-EM 2008 möglichst gering zu halten. Beim Klimaschutz haben wir uns die Latte sehr hoch gelegt und wollen die durch die EURO 2008 in Österreich entstehenden zusätzlichen Treibhausgase möglichst zur Gänze kompensieren - durch effektive Klimaschutzmaßnahmen und zusätzliche Projekte in Österreich", gab Umweltminister Josef Pröll das Ziel vor.
In einer ersten groben Abschätzung rechnet das Umweltbundesamt mit ca. 40.000 Tonnen CO2, die durch den Fußball-Event zusätzlich in Österreich anfallen werden, gemeinsam mit der An- und Abreise sind es ca. 160.000 Tonnen. Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, wurde im Lebensministerium eine eigene "Umwelt am Ball"-Förderschiene geschaffen. Sie unterstützt Beratungs- und Investitionskosten für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, die von kommunalen Einrichtungen, Sportvereinen und Tourismusbetrieben aus Anlass der EURO 2008 gesetzt werden. Dazu wurden in den letzten Tagen über 30.000 Informationsbroschüren an Gemeinden, Sportvereine und Tourismusbetriebe verschickt. "In den kommenden Monaten werden weitere Maßnahmen folgen und "Umwelt am Ball"-Partner gesucht, mit denen wir gemeinsam das Ziel erreichen wollen", erklärte Pröll.
Diese Aktivitäten wurden von Sportstaatsekretär Reinhold Lopatka aktiv unterstützt: "Für mich besonders positiv ist die Verknüpfung von Sport und Umwelt. Wenn sich etwa Fußballvereine durch "Umwelt am Ball" eine Solaranlage installieren, haben wir doppelt gewonnen. Die Umwelt durch weniger CO2 und der Sport durch eine verbesserte Infrastruktur." Lopatka kündigte an, dass künftig auch beim Neubau von Sportstätten noch stärker als bisher Umweltaspekte berücksichtigt werden sollen.
"Umwelt am Ball" kann ein wesentlicher Baustein im "Mehrwert" der EURO 2008 werden. Für EURO-Koordinator Heinz Palme eines der wichtigsten Argumente, weshalb "2008 - Österreich am Ball" die Initiative von Anfang an mitträgt. Denn nicht nur die EURO 2008 werde dadurch ökologischer, sondern darüber hinaus auch Bleibendes geschaffen. Auf Basis der bisher gesetzten Aktivitäten gibt sich Palme optimistisch: "Wenn die Dynamik so anhält, wird uns der Europameister-Titel im Umwelt- und Klimaschutz nur schwer zu nehmen sein."
Und es gibt neben finanzieller Unterstützung noch einen weiteren Grund, die Angebote von "Umwelt am Ball" zu nutzen. Wer Umweltschutzmaßnahmen und Klimaschutzprojekte, die im Zusammenhang mit der EURO 2008 stehen, realisiert, wird von Umweltminister Josef Pröll mit einem "Grünen Ball" ausgezeichnet. Institutionen, die sich stärker in die Initiative einbringen wollen, sind eingeladen, "Umwelt am Ball"-Partner des Lebensministeriums zu werden.
Coca-Cola ist erster "Umwelt am Ball"-Partner des Lebensministeriums
Mit Coca-Cola, einem der Hauptsponsoren der Fußball Europameisterschaft, konnte Umweltminister Josef Pröll einen besonders attraktiven Partner zur Unterstützung von "Umwelt am Ball" motivieren. Für Frank van der Heijden, General Manager von Coca-Cola für die UEFA EURO 2008TM, ergibt sich die Unterstützung von "Umwelt am Ball" aus der Unternehmensphilosophie von Coca-Cola: "Eines unserer Kernelemente bei Coca-Cola ist nachhaltiges Wirtschaften, insbesondere im Hinblick auf Großevents wie die UEFA EURO 2008TM. Wir freuen uns deshalb sehr über die Partnerschaft mit "Umwelt am Ball" und die Ehre, als erster den "Grünen Ball" zu erhalten."
Coca-Cola initiiert folgende, weit reichende Umweltmaßnahmen im Rahmen der "Umwelt am Ball"-Partnerschaft:
- Speziell für die UEFA Euro 2008TM werden insgesamt über 1.300 neueste umweltfreundliche Kühlgeräte "eKOfreshment" zum Einsatz kommen, die vollkommen FCKW- und FKW frei arbeiten und mit einem Energie-Management-System um bis zu 35% weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Kühlgeräte.
- Die von Coca-Cola gemeinsam mit der Kronen Zeitung und "2008 - Österreich am Ball" organisierte Fantour - die größte Public Viewing Tour Österreichs - wird umweltfreundlich und nachhaltig gestaltet (vom Abfallmanagement bis zur Energieversorgung).
- Alle Gäste von Coca-Cola, die am Hospitality-Programm teilnehmen, werden "klimaneutral" an- und abreisen, d.h. die reisebedingten CO2-Emissionen werden durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten kompensiert.
- Coca-Cola wird Maßnahmen und Programme von "Umwelt am Ball" auch finanziell unterstützen.
"Ich freue mich, dass ein Weltkonzern wie Coca-Cola beim Umwelt- und Klimaschutz Flagge zeigt. Ich hoffe, dass auch die übrigen offiziellen Sponsoren der UEFA EURO 2008TM diesem Beispiel folgen und über "Umwelt am Ball" mithelfen, möglichst viele Klimaschutzprojekte in Österreich zu realisieren oder eigene Umwelt- und Klimaschutzprojekte rund um die Fußball Europameisterschaft starten", erklärte Umweltminister Josef Pröll bei der Übergabe des ersten "Grünen Balls" an den Generalmanager für die UEFA EURO 2008TM von Coca-Cola, Frank van der Heijden.
Übrigens: "Der Grüne Ball" ist nicht nur außen grün, sondern auch innen. Er wurde über die Aktion "Jugend eine Welt" bestellt, stammt aus fairem Handel (Fairtrade zertifiziert), ist garantiert PVC-frei und hat eine Innenblase aus Naturlatex. Das teilt das Lebensministerium abschließend mit.
Servicehinweise
Weitere Informationen zur Initiative "Umwelt am Ball" von Umweltminister Josef Pröll bietet die Internetseite www.umweltamball.at .
Unternehmen, die die Initiative "Umwelt am Ball" unterstützen oder "Umwelt am Ball"-Partner des Lebensministeriums werden wollen, wenden sich an: brainbows gmbh, Martin Weishäupl, Köllnerhofgasse 6/2/5, 1010 Wien, Tel. 01/7965444-31, E-Mail martin.weishaeupl@brainbows.com
10.10.2007, Pressemitteilung des Lebensministeriums
10.10.2007


