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Dämmung

Durch die steigenden Energiepreise lohnt es sich besonders, die auftretenden Wärmeverluste zu reduzieren.
Mit Verbesserung der Wärmedämmung auf Niedrigenergiestandard lassen sich beträchtliche Einsparungen erzielen.

Sie können die erzielbaren Einsparungen mit einer Faustformel überschlagsmäßig selbst berechnen: Wird z.B. der U-Wert von 1,8 (25 cm Vollziegelmauer ohne Wärmedämmung) auf 0,3 (25 cm Vollziegelmauer mit 12 cm Wärmedämmung) reduziert, so beträgt die Differenz 1,5. Durch die Multiplikation mit 10 ergibt sich 15. Man kann annehmen, dass sich der Besitzer einer Ölheizung dadurch 15 l Öl pro m2 gedämmter Fläche im Jahr erspart. Multipliziert man diesen Wert mit dem Ölpreis pro Liter, so ergibt sich daraus die Energiekostenersparnis. 

 
Darauf kommt es beim Dämmen an
  • Die Dämmung der Bauteile soll an den Stoßstellen lückenlos ineinander greifen. 
  • Bei einer Erneuerung von Fenstern und Dächern sollte eine spätere Außenwanddämmung bereits berücksichtigt werden, indem z.B. der Dachüberstand oder Überstand der Fensterbank bereits dementsprechend gewählt wird. 
  • Fenster werden optimal im Zentrum der Außenwanddämmung eingebaut. 
  • Wenn Bauteile die Dämmhülle durchstoßen, dann sollten Materialien mit möglichst geringer Wärmeleitfähigkeit verwendet werden. 
  • Außenbauteile sollten nicht mit einem spitzen Winkel  (< 90º) aneinander stoßen, weil dadurch eine hohe Wärmebrückenwirkung erzeugt wird.
  • Das Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems ist nur bei Temperaturen über 5º C möglich. 
  • Die Dämmschicht sollte bei nachträglichen Arbeiten nicht durchbohrt werden. 
  • Die Fensterlaibungen sind unbedingt zu dämmen.
  • Der vorhandene Putz muss tragfähig sein.
  • Bei einer Außenwanddämmung müssen in aller Regel die Regenfallrohre nach vorne verlegt werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Arbeiten fachmännisch ausgeführt werden! Bei Wärmedämmverbundsystemen z.B. sind die Systemelemente der Anbieter exakt aufeinander abgestimmt.
 

15.10.2011