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Energiekonzept und -system:
Die Energieversorgung erfolgt über ein Kombisystem aus Erdwärme (Erdsondenanlage mit Solekreislauf über Wärmepumpe mit Wärmetauscher), Geräteabwärme und passiven Gewinnen. Das Gebäude wurde mit einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die Einrichtung des Dorfladens bedingt die Installation diverser Kühlgeräte. Die Abwärme sämtlicher Kühlstellen wird in das Hauptenergiesystem eingespeist. Im Bereich der Südfassade wurde eine Photovoltaikanlage vorgesehen mit der Möglichkeit, das Gebäude energietechnisch autark zu betreiben. Da die Gemeinde eine große Photovoltaikanlage auf dem benachbarten Feuerwehrhaus betreibt, wurde vorläufig auf den Einbau der Photovoltaikanlage verzichtet. Komfortlüftung mit WRG, 85%, Blower Door Testergebnis: 0,49
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Hoher Raumkomfort und Luftqualität durch fast ausschließliche Verwendung von heimischer Weißtanne. Selbst der Liftschacht und die Liftkabine sind in Holz ausgeführt. Wartungsfreundliche Konstruktion, regionale Rohstoffe für Konstruktion und Ausbau, Dämmstoffe und Schallschutz aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfaserdämmung und Schafwolle. Vermeidung von Schadstoffeintrag durch Chemikalienmanagement und ökologische Optimierung auf Basis des OI3-Indexes.
Energiekennzahl:
HWB 14.0 kWh/m²a (PHPP)
PEB 47.0 kWh/m²a (PHPP)
Materialwahl:
Holzbau
Haustechnikplanung:
Technisches Bu?ro Werner Cukrowicz
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PlanerIn: cukrowicz nachbaur
BauherrIn: Gemeinde St. Gerold
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
Photovoltaikanlage (28 m²), Wärmepumpe mit Tiefensonden und Solarthermie (50 m², 42 % des Warmwasserbedarfs). Dezentrale CO2-gesteuerte Lüftungsgeräte. Die Außenjalousien sind automatisch gesteuert, können von den NutzerInnen aber händisch nachreguliert werden. Fußbodenheizung vor den Fenstern. Komfortlüftung mit WRG, 85 %, Blower Door Testergebnis: 0,4
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Emissionsarme Materialien, hoher Schallschutz, begrüntes Dach, Naturschulgarten, Terrassen, Spielmöglichkeiten im Freien und nicht zuletzt die lichtdurchfluteten Klassenräume und Gänge bestimmen den herausragenden Komfort dieser Schule. Die bewegliche Einrichtung der Klassenzimmer ist Teil des pädagogischen Konzepts.
Energiekennzahl:
HWB 14.0 kWh/m²a (Energieausweis)
Energieplanung:
TB Ing. Grillenberger
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PlanerIn: Marte.Marte Architekten
BauherrIn: Stadt Wels
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
Eine 200 m2 große Solaranlage mit 22.000 l Puffer-Schichtspeicher (Durchmesser: 1,6 m; Höhe 11m) und Solar-Glattrohrwärmetauscher mit einer Gesamtoberfläche von 70 m2 versorgt die Siedlung mit Wärme und Warmwasser. Der Restenergiebedarf wird durch eine kostengünstige Biomasse-Heizanlage (Pellets) gedeckt. Lüftungsanlage mit WRG, Wärmebereitstellungsgrad 90%
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Der Einsatz von Beton beschränkt sich auf das Kellergeschoss und die Stiegengerippe. Die Außenwände bestehen ausschließlich aus vorgefertigten, zellulosegedämmten und diffusionsoffenen Holzriegelelementen, die Decken aus Kreuzlagenholzplatten. Alle freien Dachflächen sind extensiv begrünt, die Wege sind nur minimal versiegelt, das Regenwasser wird zur Bewässerung genutzt. Geölte Holzböden, Holz-Alufenster; Tiefgarage natürlich belüftet und belichtet. Die Freiflächen zwischen den Häusern sind autofrei, großer Abstellraum für Fahrräder.
Energiekennzahl:
HWB 8.0 kWh/m² a BGF (Energieausweis)
Materialwahl:
Holzbau
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PlanerIn: sps-architekten
BauherrIn: Heimat Österreich
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Hertha Hurnaus
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Energiekonzept und -system:
Unter dem Hallenboden wird im Untergrund großflächig eine "Blase" konstanter Temperatur genutzt, die im Winter wärmt und im Sommer kühlt. Die Aktivierung erfolgt über eine monolithische Betonbodenplatte (20 cm).
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Die Halle besteht aus mit Holzspänen gedämmten Holzsandwichplatten. Das Dach ist mit Steinwolleflocken gedämmt, einem Abfallprodukt aus der Produktion von Steinwollepaneelen. Große Glasflächen an Wand und Decke ermöglichen natürlichen Licht- und Wärmeeintrag. Gleichmäßige Ausleuchtung mit blendungsfreiem Tageslicht und Kunstlicht von mindestens 500 Lux. Die intelligente Lichtanlage, die Kunstlicht nach Bedarf stufenlos zu- und abschaltet, bedeutet ine Stromersparnis von über 70 % gegenüber einer herkömmlichen Hallenbeleuchtung.
Energiekennzahl:
HWB 13.0 kWh/m² a (PHPP)
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PlanerIn: F2 Architekten
BauherrIn: Obermayr Holzkonstruktionen GmbH
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
Jede Raumeinheit wird separat über ein Quellluftinduktionssystem (Heiztemperaturen <35°, Kühltemperaturen >18°) temperiert. Nahwärme, dynamisches Erdwärmespeichersystem mit Restwärmenutzung, 170 m² Photovoltaikanlage. Die Gebäudeausrüstung ist modular aufgebaut. Dabei kommunizieren Schalter, Fühler etc. über Funk mit der Gebäudeautomation und können frei ohne Netzanschluss platziert werden.
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Ein flexibles Gebäuderaster ermöglicht einfache Nutzungsänderungen. Die bauliche Beschattung aus Naturstein vereint hohen Effizienzgrad bei gutem Außenbezug und minimales Risiko der Fehlbedienung. Kompakter Baukörper, hohe Speicherfähigkeit der Konstruktion, zertifizierte Baustoffe, wartungsarme Oberflächen. Das HIT wurde als erstes Gebäude der ETH Zürich mit dem Minergie-ECO-Standard zertifiziert.
Energiekennzahl:
HWB 29.0 kWh/m²a BGF
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PlanerIn: Baumschlager Eberle
BauherrIn: ETH Immobilien, Abteilung Bauten, Zürich
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Eduard Hueber
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Energiekonzept und -system:
Die hausinterne Biomasseanlage (Hackschnitzel) versorgt nicht nur das Gemeindehaus, sondern auch einige der umliegenden Wohngebäude. Dadurch konnten mehrere alte und ineffziente Öl-Heizanlagen ersetzt werden. Komfortlüftung mir WRG, 80%
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Für die Konstruktion des Gebäudes, die Außen- und die Innenbeplankungen fanden ausschließlich Fichtenholz und Weißtanne aus gemeindeeigenen Wäldern Verwendung. Durch Abstimmung zwischen Waldbestand, Planer, Sägewerk und Zimmerei fiel beim Holz wenig Verschnitt an. Die Innenwände und die Möbel aus Holz stammen von einem Tischler aus der Region und sind aufeinander abgestimmt. Die Büros sind tagesbelichtet, großzügige Erschließung. Umfassende Vermeidung von PVC und Einbau von emissionsarmen Baustoffen.
Energiekennzahl:
HWB 14.0 kWh/m²a (PHPP)
PEP 47.0 kWh/m²a (PHPP)
Energieplanung:
Thomas Hammerer, Planungsteam E-Plus GmbH, Egg
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PlanerIn: Johannes Kaufmann
BauherrIn: Gemeinde Raggal Immobilienverwaltungs GmbH & Co
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
Ausgangsbasis war ein bestehendes Schulgebäude aus den 1970er-Jahren mit einer ungedämmten Putzfassade und Metallfenstern. Auf den Bestand wurde ein Geschoss in Holzriegelbauweise aufgestockt. Das Sanierungskonzept: Dämmung der Außenhülle, passivhaustaugliche 3-Scheiben-Verglasung mit außenliegendem Sonnenschutz, Dämmung des Daches, kontrollierte Be- und Entlüftung, 64 m² Photovoltaikund 25,7 m² Solaranlage.
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Es konnten zusätzliche Klassenräume und Räume für LehrerInnen und Verwaltung sowie eine Schulküche und -ausspeisung errichtet werden. Lärmschutz und Barrierefreiheit wurden geschaffen, die Schule wurde durch die Sanierung wesentlicher heller, freundlicher und ruhiger.
Energiekennzahl:
HWB 13.1 kWh/m² a BGF (Energieausweis)
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PlanerIn: Dornstädter Architekten
BauherrIn: Immobilien Linz
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Stadt Linz
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Gefördert vom BMVIT-Forschungsprogramm "Haus der Zukunft"
Projektbeteiligte eco2building im Rahmen des EU-Projektes HOLIWOOD:
- Profactor GmbH
- ebök Planung und Entwicklung GmbH, Deutschland
- EMPA Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Schweiz
- Obermayr Holzkonstruktionen GmbH
- IBS ? Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
- DI Breinesberger Zivilingenieur
Energiekonzept und -system:
Zuluftvorerwärmung mit Erdwärmetauscher und Einsatz erneuerbarer Energie zum Heizen (Hackschnitzelheizung)
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Das Firmengebäude für die Eine Welt Handel AG ist das Demonstrationsgebäude des ersten Passivhaus-Holzmodulbausystems eco²building für Gewerbeund Industriebauten, das im Rahmen des internationalen EU-Forschungsprojektes HOLIWOOD entwickelt wurde. Das Projekt HOLIWOOD untersuchte Einsatzmöglichkeiten von Thermoholz. PVC-Vermeidung, Einsatz von zertifizierten Baustoffen, allgemein ressourcenschonende und ökologische Bauweise. Die Lage des Gebäudes direkt an der Bahnlinie ermöglicht eine CO2-sparende Güter-Logistik.
Energiekennzahl:
HWB 14.8 kWh/m² a (PHPP)
PEB 64.0 kWh/m² eca (PHPP)
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PlanerIn: Poppe*Prehal
BauherrIn: Eine Welt Handel AG
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Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
In die Fassade des Kirchenraumes sind 72 m2 Photovoltaikelemente integriert. Die gewonnene Energie wird ins System eingespeist und kann bis zu 45 Haushalte versorgen. Warmwassraufbereitung mit Sonnenkollektoren, Pelletsheizung. Über einen großzügig dimensionierten Zulufterdwärmetauscher wird die angesaugte Luft je nach Jahreszeit gekühlt oder vorgewärmt. Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Die gesamte Anlage ist in Holzriegelbauweise errichtet. Beim Einsatz der Bodenbeläge und Anstriche wurde auf emissionsarme Produkte Wert gelegt. Die natürlichen Lichtverhältnisse des Kirchenraums können durch große und stimmungsvolle Schiebeelemente an Wand und Decke verändert werden. Die für eine Kirche beispielgebende Multifunktionalität trägt zum Nutzungskomfort bei.
Energiekennzahl:
HWB 14.5 kWh/m² a BGF (Energieausweis)
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PlanerIn: Luger & Maul
BauherrIn: Röm.-kath. Pfarre St. Franziskus
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Gefördert vom BMVIT-Forschungsprogramm "Haus der Zukunft"
Energiekonzept und -system:
Trotz der sparsamen thermischen Sanierung (aufgrund des denkmalgeschützen Bestandes) konnte der HWB deutlich gesenkt werden (von 160 auf 57,77 kWh/m²a). Solaranlage für Warmwasser, Wärmerückgewinnung aus Kälteanlagen der Gastronomie, Abwärmenutzung des Holzbackofens. Individuelle Heizlösungen für verschiedene Räume mit Kachelöfen, Radiatoren, Decken- oder Wandheizungen. Die Seminar- und Veranstaltungsräume werden nur bei Bedarf beheizt.
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Für die Produktwahl war die Produktdeklarationsdatenbank "ÖBOX" des Vorarlberger Energieinstituts Grundlage. Oberflächen: Kalk- und Lehmputze, geölte Holzböden, restaurierte Holzzementböden. Wo möglich, wurden die Außenwände innen mit Holzfaserplatten gedämmt. Alte Holzvertäfelungen, Wandmalereien, Türen, Schalter und Einrichtungen wurden soweit möglich erhalten und soweit nötig restauriert oder ergänzt.
Energiekennzahl:
HWB 57.77 kWh/m² a (Energieausweis)
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PlanerIn: Beate Nadler-Kopf
BauherrIn: Lydia Zettler
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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Energiekonzept und -system:
Thermische Sanierung, Balkone wurden mit einer Glashülle eingehaust, weil Balkonplatten Kältebrücken waren. Heizung und Warmwasser werden durch Gasthermen und eine Warmwasser-Solaranlage (53 % des Warmwassers und 18 % der Heizenergie) bereitgestellt. Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für alle Wohnungen sind in den Dachgeschossen der Gebäude untergebracht. Komfortlüftung mit WRG, 80 %
Baubiologie und Nutzungskomfort:
Die Sanierungsmaßnahmen fanden in enger Rücksprache mit den BewohnerInnen statt. Neben der thermischen Sanierung lag das Augenmerk besonders auf der Sanierung des Erscheinungsbildes. Die Wohnungen haben durch die Einhausung der Balkone zusätzlichen Wohnraum in Form eines Wintergartens hinzugewonnen.
Energiekennzahl:
HWB 23.0 kWh/m² a (PHPP)
HWB 15.0 kWh/m² a BGF (Energieausweis)
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PlanerIn: Helmut Kuess
BauherrIn: VOGEWOSI
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Abbildung: Lukas Schaller
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