Statistik Energie
Der österreichische Bruttoinlandsverbrauch an Energie betrug im Jahr 2008 396.878 GWh und war damit trotz hohem Ölpreis in der ersten Jahreshälfte 2008 und beginnender Wirtschaftskrise um 0,3% höher als im Vorjahr 2007. Der energetische Endverbrauch wuchs im selben Zeitraum um 0,8% und betrug im Jahr 2008 302.372 GWh.Im Jahr 2008 betrug der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttoinlandsverbrauch in Österreich 26,6%, der
erneuerbare Anteil am Endenergieverbrauch war 28,1%. Die größten Anteile am Gesamtaufkommen
erneuerbarer Energie hatten die Wasserkraft mit 44,8% und die feste Biomasse mit 38,8%. Bereits deutlich
geringere Anteile erbrachten die Biotreibstoffe mit 5,9%, die biogenen Abfälle mit 4,4%, die Windkraft
mit 2,3%, die Solarthermie mit 1,5% und die Wärmepumpen mit 1,4%. Die Anteile der Photovoltaik, der Biogasnutzung, der Geothermie und der Deponie- und Klärgasnutzung lagen jeweils unter 1,0%.
Der erneuerbare Anteil des österreichischen Endenergieaufkommens basiert großteils auf zwei tragenden
Säulen: auf der energetischen Nutzung fester Biomasse und auf der Nutzung der Wasserkraft. Diese beiden
Sparten wiesen im Jahr 2008 gemeinsam einen Anteil von 83,6% am erneuerbaren Endenergieaufkommen auf. Alle weiteren Sparten tragen gemeinsam 16,4% bei, wobei vor allem die Energieträger bzw. Technologien biogene Treibstoffe, biogene Abfälle, die Windkraft, die Solarthermie und die Wärmepumpen
zu nennen sind. Die energetischen Beiträge und deren Veränderung von 2007 auf 2008 sind in Tabelle 5.1 dokumentiert, die anteilsmäßige Zusammensetzung der erneuerbaren Endenergie ist in der unten stehenden Abbildung dargestellt.
(Erneuerbare Energie in Zahlen, Dez. 2009, Lebensministerium)
04.02.2011


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